Wasserversorgung im Garten

Wasserhahn, Bewässerung, SchlauchDass es irgendwie immer wärmer wird, weis jeder Gärtner, der seit Jahren seinen Garten bewirtschaftet. Inwieweit das nun mit dem Klimawechsel zu tun hat oder nicht, sei dahingestellt. Auf jeden Fall muss sich der Gärtner um die Auswirkungen dieser Temperaturerhöhung kümmern. Denn fast überall geht diese mit Wassermangel einher.

Entsprechende Untersuchungen von Universitäten haben beispielsweise für Berlin und Brandenburg ergeben, dass in etwa 20 Jahren gerade dieses Gebiet so wenig natürliche Wasserressourcen hat, dass es sich einem Wüstenklima nähert. Nicht in Bezug auf Temperatur, aber in Bezug auf nutzbares Wasser. Nutzbares Wasser für Natur und Äcker.

Dieses Thema ist noch nicht für den Gärtner relevant. Könnte es aber durchaus werden. Wobei gerade in Bezug auf kleine Gärten die regionalen Besonderheiten eine Rolle spielen. Da ist es schon wichtig, ob der eigene Garten auf einem kleinen Berg oder im Tal liegt.

 

Natürliche Wasserquellen nutzen

Eine Regentonne hat jeder Gärtner in seinem grünen Refugium. Nicht nur aus Gründen der Wasserersparnis, auch in Bezug auf die Erfordernisse seiner Pflanzen. So mögen Pflanzen mitunter nur abgestandenes Wasser. Sie wollen kein kaltes aus der Leitung. Für den Betrieb der eigenen Regentonne und deren Sauberhaltung gibt es im Fachhandel verschiedenste Methoden.

Dachrinne, Tropfnen, Nass, Rinne, WasserSo werden etwa Blätter und anderer Schmutz aus dem Regenfallrohr entfernt, bevor das Wasser in der Regentonne gesammelt werden kann. Eine nützliche Sammelmöglichkeit für natürliches Wasser sind auch ehemalige Abwasser Auffangruben. Vielerorts werden auch kleine Gärten an die Kanalisation angeschlossen und die vorhandene Abwassergrube dadurch unnötig. Wer sie vom Fachmann reinigen lässt, eine Tauchpumpe einbaut und entsprechende Rohrleitungen, kann diese als geräumiges Wasserfass benutzen.

 

Das setzt allerdings einen Stromanschluss voraus

Ein Stromanschluss ist heutzutage eigentlich kein Problem in Mitteleuropa, denkt man sich. Es sei denn, man ist davon betroffen. Vom Bundeskleingartengesetz. Dieses verbietet ausdrücklich den Stromanschluss im Kleingarten. Halten tut sich keiner daran.

Das ist auch verständlich, denn der Strom wird beispielsweise benötigt, um das Wasser aus Regentonne oder Regenfass dem Gartenschlauch oder Sprenger zuführen zu können. Wer hier Energie und Wasser sparen möchte, kann sich einen der von der Industrie angebotenen Bewässerungscomputer zulegen. Diese ermöglichen die individuelle Wasserversorgung für jede Pflanze

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