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Investieren in Small Caps  265 Seite(n)
Auswahlmethoden und Anlagestrategien
Axel Mühlhaus, Sönke Knop
ISBN:  3-593-36995-8
ISBN13:  978-3593369952

Investieren in Small Caps
Leserecht 69.80 EUR
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Ausschnitt aus dem Kapitel: Kapitel 2: Die Segmente
 
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den Verkäufer. Art, wie auf dem Basar, verhandeln, noch braucht er darum zu bangen, dass er die gewünschten Aktien auch bekommt. Die so halten sich denn auch die meisten Anleger davon fern. Um Aktien zu kaufen und zu verkaufen, gibt es ja die Suche nach einem Partner kümmern, der ihm die Aktien verkauft. Er muss auch nicht über den Preis nach klassischer Zeit, die ein Investor für die Suche nach Informationen über ein Unternehmen aufwenden muss, sinkt, weil die Börse vorschreibt, dass so genannte Folgepflichten, erfüllen. Insgesamt ist die Transparenz an der Börse höher als im vorbörslichen Handel. Dadurch sinken die Gesamtkosten Kapitel 2 Die Segmente Die Börse – Ordnungsrahmen und Transparenz senken Kosten Der vorbörsliche Einstieg in Unternehmen ist riskant, und für die Abwicklung einer Order und aus der eventuell zu entrichtenden Maklercourtage. Vielmehr muss dabei in Form von so genannten von Aktientransaktionen, so zumindest die Theorie. Diese Gesamtkosten bestehen für den Käufer nicht nur aus den Zahlungen an die Bank Das Handelsverfahren ist standardisiert, jeder Teilnehmer weiß also, worauf er sich einlässt. Die Unternehmen müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um an bestimmte Dinge, wie beispielsweise ein Geschäftsbericht, von der Gesellschaft geliefert werden müssen. All dies gilt natürlich mit umgekehrten Vorzeichen für der Börse zugelassen zu werden. Auch wenn eine Firma es auf das Parkett geschafft hat, muss sie weiterhin bestimmte Pflichten, »Opportunitätskosten« auch jener Aufwand berücksichtigt werden, den der Käufer sich an der Börse erspart. Ein Käufer muss sich nicht um schließlich auch die Börse. Die Börse bietet einen Ordnungsrahmen für den Handel an, sodass Angebot und Nachfrage einfacher zueinander finden.
 
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der Geregelte Markt, und die strengsten Vorschriften gelten im Amtlichen Handel. Das Vierte Finanzmarktförderungsgesetz wird allerdings für merkliche Änderungen sorgen. ins Programm gehoben, die mit deutlich strafferen Regeln aufwarten. Der Neue Markt beispielsweise ist entgegen einer oft geäußerten Meinung kein Platz 2 rangierte der Neue Markt mit 26,6 Prozent, der »klassische« Freiverkehr brachte es auf 17,4 Prozent und der Geregelte – geleitet von Risikoanforderungen einzelner Anleger und Kostenüberlegungen der notierten Unternehmen – drei unterschiedliche Segmente herausgebildet. Sie unterscheiden sich merklich voneinander, auch finden die genannten gesetzlichen Regelungen unterschiedlich stark Anwendung. Am wenigsten reglementiert geht es im Freiverkehr zu, es folgt Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen für den Börsenhandel bilden das Börsengesetz, das Börsenzulassungsgesetz, das Verkaufsprospektgesetz und das Wertpapierhandelsgesetz. Aller guten Dinge Unabhängig von der grundsätzlichen Abstufung der Regelungsdichte hat die Deutsche Börse auf der Basis der einzelnen Segmente immer wieder »Sonderveranstaltungen« eigenständiges Börsensegment. Vielmehr ist er Teil des Freiverkehrs. Dennoch wird den Unternehmen bei Publizität und Transparenz mehr abverlangt als im zu denen für den Freiverkehr addiert werden, dann hätte dieses Segment zumindest nach der Zahl der Unternehmen die Spitzenposition übernommen. Die Segmente 35 ist für die Unternehmen eine Notiz im Amtlichen Handel oder im Geregelten Markt erforderlich, darüber hinaus stellt das Regelwerk weitergehende sind drei – die Börsensegmente Der erwähnte Ordnungsrahmen für den Aktienhandel ist nicht bei allen Papieren gleich. Es haben sich Markt bildete das Schlusslicht mit lediglich 13,8 Prozent. Der reinen Theorie zufolge müssten die Zahlen für den Neuen Markt noch Geregelten Markt und im Amtlichen Handel. Auch der SMAX ist kein eigenständiges Segment, sondern um hier mit dabei zu sein, Anforderungen (siehe Kapitel 1). Im Jahr 2000 waren von den deutschen Unternehmen insgesamt 42,2 Prozent im Amtlichen Handel notiert. Auf
 
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Berliner Freiverkehr erlangte. Der deutsche Firmengründer, der auf den schönen Namen Uwe Sonnenrein hört, machte Anlegern mit seiner Geschäftsidee den es zwischenzeitlich auf eine Marktbewertung von mehreren bleiben wegen der vielfach geringen Unternehmensgrößen außen vor, ebenso wie die Fonds, denen aufgrund ihrer Richtlinien Engagements in diesem Segment Zeitschriften wie beispielsweise die WirtschaftsWoche berichteten groß angelegt über den Erfinder und Unternehmer aus Delbrück. Kein Wunder also, dass die dem »ungeregelten Freiverkehr« zusammen gelegt wurde. 36 Investieren in Small Caps Fallbeispiel: Geschäfte im Graubereich – der Fall Aquaplan Eine Anleger begeistert waren, als Aquaplan im Dezember 1998 seine Aktien im Freiverkehr der Berliner Börse listen ließ. Die Firma brachte bei Titeln aus dem Freiverkehr ist das Risiko, mit dem Investment Schiffbruch zu erleiden, oft noch etwas größer als in Freiverkehr: Hohes Risiko – immer wieder Chancen Freiverkehr, das galt lange Zeit als die Börsennotiz auf die leichte Art, und in anderen Segmenten, bei Titeln aus dem Freiverkehr fließen die Informationen oft noch etwas spärlicher als in anderen Segmenten, und ab, die weltweiten Ernährungsprobleme zu lösen. Bereits für das Jahr 1999 lauteten die Firmenprognosen auf 100 Millionen Dollar Umsatz. Seriöse Mund wässrig. Sonnenrein kündigte an, mit Aquaplan in der texanischen Wüste ShrimpsFarmen bauen zu wollen. Seine ehrgeizigen Pläne zielten darauf in Teilbereichen ist dies immer noch so. Bei Titeln aus dem Freiverkehr ist die Liquidität oft noch etwas geringer als Vielzahl von Fällen, die sich am Rande des Anlagebetrugs – oder sogar jenseits dieser Grenze – abspielten, hat auch viele private Investoren verschreckt. Unvergessen ist der Fall der Aquaplan Inc., die in den Jahren 1998 und 1999 traurige Berühmtheit im untersagt sind. Der Freiverkehr in seiner heutigen Form entstand im Mai 1987, als der bis dahin existierende »geregelte Freiverkehr« mit anderen Segmenten. Entsprechend schlecht ist der Ruf des Freiverkehrs. Institutionellen Investoren wird der Anleger hier kaum begegnen. Banken und Versicherungen
 
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mit betrügerischer Absicht – schnell in den Genuss einer deutschen Börsennotiz kommen wollte, richtete den Blick zunächst auf die Praxis in den Vereinigten Staaten. Dort im OTCMarkt (OTC = Over the Counter, das heißt außerbörslich) wurde kurzerhand der Firmenmantel eines ließen. Erleichternd kam hinzu, dass die amerikanischen OTCRegelungen auf Berichte und Meldepflichten lange Zeit verzichteten, sodass auch in Deutschland die dem Börsengang spekulierten die Medien sogar über einen geplanten Wechsel an den Neuen Markt und lieferten damit zusätzlichen Treibstoff für noch weniger. Das dicke Ende kam schnell. Der Aktienkurs stürzte erst ins Bodenlose, dann wurde die Notiz im Freiverkehr von die Kurse. In der Berichterstattung tauchten Herr Sonnenrein und Aquaplan auch später auf, allerdings mit deutlich negativem Tenor. Die Prognosen dieser neuen Regelung zogen sich gleich mehrere tausend USFirmen aus dem OTCHandel zurück. Dieser Bodensatz landete bei den so genannten wurden meilenweit verfehlt, auch die üppigen Gewinne wurden nie Realität. Versprochen wurde viel, erreicht wenig, mitgeteilt über die tatsächlichen Zahlen ohne weiteres zum Freiverkehr zugelassen – ein Schritt in die richtige Richtung. in drei weiteren Fällen verurteilt. Er hatte Investoren feste Aufträge zum Bau von Anlagen vorgespiegelt, die es überhaupt nicht gab. Pink Sheets, die in etwa mit den Gesellschaften im deutschen Telefonhandel vergleichbar sind. Pink Sheets sind mittlerweile aber nicht mehr Die Segmente 37 hundert Millionen Euro. Schließlich wurde die Aquaplan Inc. knallhart als BiotechnologieUnternehmen verkauft, das zog schon damals. Nach ein Listing im Freiverkehr, das ohne große Formalien möglich war. Fertig war die Börsennotiz, mit der sich deutsche Investoren locken Das System, mit dessen Hilfe Aquaplan sich an die Börse katapultierte, war denkbar einfach und oft erprobt. Wer – möglicherweise Unternehmens gekauft. Ein paar Sacheinlagen wurden eingebracht, und schon konnte es nach Deutschland gehen. Die OTCNotierung war der Freifahrschein für Kommunikation mit den Investoren zu vernachlässigen war. Die Situation änderte sich erst, nachdem auch im OTCHandel Quartalsberichte vorgeschrieben wurden. Nach der Berliner Börse gestrichen, dann ging Aquaplan Pleite. Vorstandschef Uwe Sonnenrein wurde zu vier Jahren Haft wegen Subventionsbetrugs und Betrugs
 
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den beteiligten Unternehmen vereinbart werden. Die Kursfeststellung erfolgt nicht durch amtlich bestellte Kursmakler, son38 Investieren in Small Caps einfahren. Zum anderen sind im deutschen Freiverkehr zum Teil hoch respektable und international bekannte Unternehmen gelistet. Schließlich haben Namen wie beim Optionsscheinhandel errungen hat. Es ist auch durchaus möglich, dass ein Wertpapier an einer Börse im Amtlichen Handel, an einer Wertpapiere gehandelt, so zum Beispiel Anleihen oder Optionsscheine. Die Regionalbörsen nutzen den Freiverkehr, um sich Nischen zu suchen, in denen sich aber auch kleine Werte aus fast allen Regionen der Welt im Freiverkehr. Allein von den im Freiverkehr der Berliner Börse gehandelten gut 10 000 Gesellschaften stammen mehr als 90 Prozent aus dem Ausland. Insgesamt sind rund 60 Nationen vertreten, – wie bereits erwähnt – stark auf den Handel mit ausländischen Aktien spezialisiert, während Stuttgart in Deutschland eine führende Position sie trotz der Übermacht des elektronischen Handels auf XETRA ihre Daseinsberechtigung unter Beweis stellen und überleben können. Berlin hat sich Unternehmen auf als die Frankfurter Wertpapierbörse in ihrem entsprechenden Segment. Neben Aktien werden im Freiverkehr der einzelnen Börsen auch andere von den USA über Südamerika bis Südostasien und Osteuropa. Der Berliner Freiverkehr weist damit eine deutlich größere Anzahl von gelisteten anderen aber nur im Freiverkehr gelistet ist. Zulassungsvoraussetzungen und Folgepflichten Im Gegensatz zum Amtlichen Handel und dem Geregelten Markt, die beide öffentlichrechtlich organisiert sind, fußt der Freiverkehr auf privatrechtlicher Grundlage, das heißt auf Geschäftsbedingungen, die zwischen der jeweiligen Börse und MiniCaps die eine oder andere Perle, die später in anderen Segmenten wieder auftaucht. Wer sich frühzeitig engagiert, kann überdurchschnittliche Renditen Microsoft oder Intel durchaus Klang. Diese Firmen sind hierzulande auch im Freiverkehr zu haben. Neben den internationalen Blue Chips tummeln Internationales Publikum Dennoch kann der Freiverkehr seinen Reiz für SmallCapInvestoren haben. Zum einen verbirgt sich im Schlamm der Hunderte von
 
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das Alter des Unternehmens oder sein Grundkapital werden nicht gestellt. Auch die Höhe des Emissionsvolumens unterliegt keinen Regeln. Insofern können üblicherweise deutliche Bewertungsabschläge bei den Aktien vornehmen. Um den schlechten Ruf aufzupolieren, sind insbesondere einige Regionalbörsen aktiv geworden und haben dern durch so genannte Freimakler. Wegen der privatrechtlichen Struktur sind die Zulassungsvoraussetzungen und die Folgepflichten in Berlin, Bremen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, München und Stuttgart nicht immer deckungsgleich. Üblicherweise muss für ein Listing im Freiverkehr lediglich ein Antrag bei der auch kleinste Aktienstückzahlen von Miniunternehmen an den Markt gebracht werden. Lediglich ein »ordnungsgemäßer Handel« muss gewährleistet sein. Dieser Begriff ist innerhalb des Freiverkehrs einzelne Untersegmente geschaffen, die mit erhöhten Anforderungen das Vertrauen der Investoren gewinnen und zugleich börsenwillige Unternehmen anlocken sind zu erstellen. Der Freiverkehr kann somit als SchmalspurBörsennotiz gelten. Dieses wenig schmeichelhafte Image hat dazu geführt, dass Investoren hier sollen. Mit Letzteren sind all jene Gesellschaften angesprochen, die für den Neuen Markt nicht geeignet sind oder die die dortige allerdings mehr als dehnbar und hat sich bislang für kein einziges Unternehmen als Hürde erwiesen. Ist die Firma einmal im Freiverkehr notiert, sind kaum nennenswerte Folgepflichten zu erfüllen. Quartalsberichte? Nicht nötig. Halbjahresberichte? Nicht nötig. AdhocPublizität? Auch nicht nötig. Lediglich Jahresberichte werden, der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) genehmigt werden muss, was sich allerdings in der Regel als reine Formalie herausstellt. Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel wurde zum Mai 2002 in die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) integriert. Besondere Anforderungen an Notiz scheuen, denen der Freiverkehr aber zu »schmuddelig« ist. Die Segmente 39 entsprechenden Börse gestellt werden, dem ein Exposé beigefügt ist, welches die Beurteilung des Unternehmens ermöglicht. Auch muss ein Verkaufsprospekt veröffentlicht
 
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zum anderen um den »Top Quality Market« als Teil des Amtlichen Handels. Gemessen am Branchenmix, stellen die PremiumSegmente im Freiverkehr zum Beispiel eine starke Orientierung in Richtung Software, Internet und Biotechnologie auf, während München eher auf den traditionellen Mittelstand schielt, geht, sieht lediglich der IPOMarkt in Berlin vor, der als Benchmark ein Jahr nennt. Bezüglich der Höhe des Grundkapitals sind gehen wollen. Nur beim Prädikatsmarkt in München sieht das Regelwerk die Verleihung des »Prädikats« auch an Gesellschaften vor, die bereits in Hamburg und der Stuttgarter Markt für Wagniskapital richten sich dabei allerdings ausschließlich an Unternehmen, die neu an die Börse der Regionalbörsen eine Synthese aus der New Economy am Neuen Markt und der Old Economy im SMAX dar. Berlin weist nur einen ähnlichen Weg, wie ihn Frankfurt 1997 bereits mit großem Anfangserfolg eingeschlagen hat. Der IPOMarkt in Berlin, der StartupMarkt in Berlin und Stuttgart keine Voraussetzungen festgelegt, in Hamburg beträgt die kritische Größe 0,25 Millionen Euro, und in München ist 000 Aktien. 40 Investieren in Small Caps Hamburg mindestens 25 Prozent des Grundkapitals in den Handel gebracht werden, und in Stuttgart wird eine Mindeststückzahl gefordert, nämlich 50 München hat übrigens den Prädikatsmarkt im Freiverkehr ergänzt: zum einen um den »Prädikatsmarkt Select«, der zum Geregelten Markt gehört, und ein Unternehmen mit 1 Million Euro dabei. Das Emissionsvolumen muss in Berlin nominal bei 250 000 Euro mindestens liegen, bezüglich des Kurswerts der Aktien, die an den Markt kommen, werden 1,5 Millionen Euro gefordert. In München müssen ebenso wie in Sondersegmente Wie bereits erwähnt, ist auch der Neue Markt formal dem Freiverkehr zugeordnet. Berlin, Hamburg, München und Stuttgart gehen also der Neue Markt, machen aber ähnlich strenge Publizitätsvorschriften geltend, wobei sich die einzelnen PremiumSegmente im Freiverkehr der Regionalbörsen voneinander unterscheiden. der im Prädikatsmarkt beispielsweise durch die Allgäuer Alpenwasser AG vertreten ist. Ein gewisses Mindestalter eines Unternehmens, welches an die Börse gelistet sind. Die Sondersegmente in Berlin, Hamburg, München und Stuttgart stellen beim Grundkapital und beim Emissionsvolumen spürbar geringere Anforderungen als
 
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hierfür ebenfalls Regelungen getroffen. Für die jungen Startups, die sich in Stuttgart zum Teil in einem sehr frühen Stadium an ihren Mitgliedern nach dem Börsengang, dass kursrelevante Tatsachen, die das Unternehmen betreffen, per AdhocMitteilung veröffentlicht werden. Im Hinblick auf eine Damit nicht nur Altaktionäre Kasse machen, sondern den Firmen durch den Börsengang auch Geld zufließt, haben Berlin, München und Stuttgart ist allerdings bislang noch mäßig. In Hamburg waren Anfang 2002 lediglich zwei Unternehmen im StartupMarkt vertreten. Auch Berlin und Stuttgart, von den Kurssteigerungen des Neuen Marktes stärker angezogen. Das Vierte Finanzmarktförderungsgesetz hat auch Auswirkungen auf den Freiverkehr. Der Amtliche Handel muss zumindest zum Halbjahr ein Zwischenbericht präsentiert werden, und ein Quartalsbericht gilt als »erwünscht«. Am Münchener Prädikatsmarkt muss ein Unternehmen seine Investoren zwar auch alle drei Monate informieren, zu diesem Zweck reicht jedoch ein vierteljährlicher Aktionärsbrief aus. Die Zukunft des Unternehmen und Anleger gleichermaßen auf dieses Segment. Schließlich konnten die Gesellschaften hier deutlich höhere Bewertungsniveaus als in Berlin oder München Freiverkehrs Die Ansätze für die neuen NebenwerteSegmente haben dem Freiverkehr zu höheren Standards verholfen. Ihr Erfolg bei Anlegern und Emittenten Investoren wenden, sind mindestens 75 Prozent des Emissionsvolumens aus einer Kapitalerhöhung zu bestreiten. In Berlin sind es (analog zum Neuen regelmäßige Kommunikation mit den Investoren sind Quartalsberichte zwar überall gern gesehen, aber nur in Hamburg und Stuttgart verpflichtend. In Berlin soll nach den Vorgaben dieses GeDie Segmente 41 Markt) 50 Prozent, München fordert als absolute Summe 250 000 Euro, Hamburg macht keine Angaben. Alle vier Märkte fordern von ihnen voran München, brachten es jeweils nur auf maximal ein Dutzend gehandelter Untenehmen. Als der Neue Markt boomte, stürzten sich durchsetzen. Dies freute eventuell die abgebenden Altaktionäre und sorgte natürlich für einen höheren Mittelzufluss beim Unternehmen. Auch die Investoren wurden
 
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zu vertretbaren Kursen ist nicht immer ganz einfach. Hochriskant ist die Strategie, in überhitzten Phasen bei bestimmten Einzelwerten ohne fundamentale sollen unter erleichterten Bedingungen auch Aktien einbezogen werden, die bisher im Freiverkehr notieren. Es ist also damit zu rechnen, dass spärlich und vor allem spät nach Amsterdam gelangten. Gleichzeitig war das Geschäft hochriskant, konnte doch auf einer solchen Fahrt alles setzes in ein so genanntes »erstes Segment« übergehen, während der Geregelte Markt das »zweite Segment« bildet. In dieses zweite Segment muss also ins Kalkül mit einbeziehen, dass er seine Positionen nicht immer sofort auflösen kann. Auch der Aufbau von Engagements ein Teil der Unternehmen aus dem Freiverkehr dorthin wechselt. Spekulationsmöglichkeiten Aufgrund der geringen Regulierung und Transparenz im Freiverkehr folgen Spekulationsmöglichkeiten Kraut schießen. Börsengerüchte und ihr gezielter Einsatz zur Kursmanipulation sind keine neue Erfindung. Als erste Aktiengesellschaft der Welt wird vielfach Betrachtung auf fahrende Züge aufzuspringen, wenn der Aktienkurs an Momentum gewinnt. Das Verlustrisiko ist immens, zudem befindet sich der Anleger ihren eigenen Gesetzen. Dabei spielt es immer wieder eine entscheidende Rolle, dass neben den raren Informationen jede Menge Gerüchte ins Mögliche passieren, bis hin zum Verlust des Schiffs. Schon damals machten sich Zeitgenossen dieses Szenario zunutze und streuten immer wieder Small Caps Die Seefahrten zu den Stützpunkten der Gesellschaft im südostasiatischen Raum und in Afrika waren langwierige Angelegenheiten, über die Informationen nur Gerüchte, um den Aktienkurs der HolländischOstindischen Kompanie gezielt in die gewünschte Richtung zu lenken. Das funktionierte für eine begrenzte Dauer die HolländischOstindische Kompanie gesehen, die 1602 gegründet wurde und deren Anteile ab 1611 an der Börse in Amsterdam gehandelt wurden. recht gut. Doch zurück zum Freiverkehr heute. Die Zahl der Aktien im Streubesitz ist in vielen Fällen begrenzt. Der Anleger manchmal in einem Umfeld von extrem marktengen Werten, in dem möglicherweise einige Teilnehmer mit gezinkten Karten spielen. 42 Investieren in
 
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selten an mehr als 200 Stück heran. Schon mit kleinen Stückzahlen ließ sich der Kurs der Aktien in nahezu jede 800 Aktien. Ein Winzling also. 1993 kaufte sich die umstrittene Göttinger Gruppe bei Zucker ein. Die im Streubesitz befindlichen Aktien einem Shooting Star gemacht hätten (vergleiche Abbildung 2, S. 44). Die Gründe für den kurzen, aber steilen Höhenflug der ZuckerAktie Geschichte ohne jegliche Spannung. Wenn, ja wenn nicht einige Punkte Zucker & Co. für einige Monate an der Börse zu Co. Zucker & Co. – Saure Mienen statt süßer Renditen Ein Beispiel für eine möglicherweise in Teilen unsaubere Spekulation ist die neunziger Jahre einzig aus zwei Immobilien: einem Wohnhaus in Magdeburg und einem Wohnund Geschäftshaus in Dortmund. Aus Kapitalmarktsicht also eine summierten sich in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre auf nur noch rund 50 000 Stück, die täglichen Börsenumsätze reichten gewünschte Richtung treiben. 1998 machten einige Schreiber in InternetBoards mobil. In den Aktiendiskussionsforen wurde ein brandheißer Tipp gehandelt: Zucker & recht. 1990 wurde der Geschäftszweck von Zucker dahingehend geändert, dass das eigene Vermögen verwaltet werden sollte. Dieses bestand Ende der zu treiben, – die Gründung der Tochtergesellschaft »Neue Märkte Venture AG«. Das Grundkapital der Zucker AG besteht lediglich aus 174 Die Segmente 43 Das Momentum, engl. für »Schwungkraft«, ist ein Maß für die Dynamik, die in einer Kursbewegung steckt. Nimmt Zucker & Co. Vermögensverwaltung. Sie notiert im Freiverkehr der Börsen in München und Stuttgart. Zucker ist ein altes Unternehmen, gegründet das Momentum ab, ist zu erwarten, dass auch die vorherrschende Kursbewegung, zum Beispiel ein Anstieg, zu Ende gehen wird. Fallbeispiel: waren: – die geringe Zahl der Aktien, – gezielte Aktionen im Internet mit dem Ziel, den Kurs in die Höhe 1899 mit dem Geschäftszweck, Großbuchbindereiund Kartonagenerzeugnisse herzustellen und zu vertreiben. Die Geschäfte liefen im Laufe der Jahrzehnte mehr schlecht als
 
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20 Euro, schoss die Aktie auf über 120 Euro. Die kleine Zucker AG, die in ihren beiden Immobilien lediglich QuadratmeterMietpreise eingedeckt haben, um dann in das selbst ausgelöste Kursgewitter hinein zu verkaufen. Ein Verhalten, das allenfalls im Randbereich des Erlaubten von gut 8 bis 11 DMark durchsetzen konnte und die 1998 gerade mal einen Jahresüberschuss von 33 937 Euro ausweisen 44 Investieren in Small Caps Und es fanden sich tatsächlich Kaufwillige. Die Umsätze zogen Mitte 1998 an, auf einmal wurden sollte, wurde plötzlich an der Börse mit mehr als 21 Millionen Euro bewertet. Mit ziemlicher Sicherheit ist davon auszugehen, dass anzusiedeln ist, sich in vielen Fällen aber wohl jenseits der Grenze zur Illegalität abspielte. Außenstehenden Anlegern, die tatsächlich nur von den steigenden Kursen angelockt wurden, blieb nur ein geringes Zeitfenster, um tatsächlich Gewinn mit Zucker zu machen. Letztlich mussten sie von den Initiatoren der kurstreibenden InternetPostings ein falsches Spiel gespielt wurde. Sie dürften sich zuvor über Monate hinweg mit Papieren innerhalb weniger Abbildung 2: Kursentwicklung der Zucker & Co. Vermögensverwaltung mehrere tausend Aktien pro Tag gehandelt, der Kurs der ZuckerAktie versechsfachte sich innerhalb einiger Wochen. Ausgehend von deutlich unter (umgerechnet)
 
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Neue nach oben gepusht hatten. Auch die Göttinger Gruppe (GG) war immer stärker in die Kritik der Öffentlichkeit geraten und Rückwärtsgang. Da halfen auch keine Fusionsgerüchte mit der »Göttinger« Vertriebssparte Securenta. Die sollte – angeblich – auf diese Weise in wieder zurück. Für jene Aktionäre, die sich der Aktie im Vertrauen auf einen effizienten und transparenten Markt näherten, gab es Internet ruhiger um Zucker. Ganz offensichtlich hatten all jene »Sugar Boys« ihr Ziel erreicht, die den Aktienkurs vorher immer aufs einsteigen sollte. Das nötige Kleingeld zum Investieren sollte in Form von stillem Beteiligungskapital hereingeholt werden. Der Vertrieb der Göttinger Gruppe sollte, und für das Jahr 2000 lautete die vollmundig verkündete Zielgröße sogar auf 375 Millionen Euro. Von den glanzvollen Ankündigungen Die Segmente 45 Tage handeln, denn fast genauso schnell, wie sie gestiegen war, fiel die Aktie von Zucker & Co. hatte massive Probleme mit der Bankenaufsicht bekommen. Im November 2001 stellte ein Internetnutzer mit dem Pseudonym »azra« im Nebenwerteforum der hatte, wurde nun offiziell verkündet: Zucker gründete unter dem Namen »Neue Märkte Venture AG« eine Tochtergesellschaft, die ins Wagniskapitalund Beteiligungsgeschäft den Freiverkehr gebracht werden. Zucker als Mantelspekulation – ein weiteres Thema für das World Wide Web. Allmählich wurde es im die (weitere Ausrichtung) der Zucker AG getä der Aktie immer weiter reduziert. Die offizielle Begründung: Der Free Float sollte erhöht werden, um einen liquideren Handel zu ermöglichen. Plan ähnlich deutlich verfehlt. Der Kurs der Zucker & Co. schaltete schon in der zweiten Jahreshälfte 1999 wieder in den Wochen, bis sich der Aktienkurs, ausgehend von seinem ermäßigten Niveau, noch einmal vervierfachte. Was vorher schon gerüchteweise im Markt umhergegeistert sollte hierbei eine entscheidende Rolle spielen, sodass für 1999 bereits ein Investitionsvolumen von rund 250 Millionen Euro an Bord sein Mitte 1999 gab es noch einmal kurzzeitig Hoffnung für die gebeutelten Aktionäre der Freiverkehrsaktie. Wieder dauerte es nur ganz wenige blieb in der Praxis wenig übrig: 1999 wurden knapp 9 Millionen Euro Investitionskapital eingespielt, und im Jahr 2000 wurde der InternetCommunity wallstreet:online ernüchtert fest: »Es sind da schon so viele leere Versprechungen beziehungsweise Aussagen aus dem Kreis der GG über also kaum eine Chance. Auch das mittelbare und unmittelbare Engagement der Göttinger Gruppe bei Zucker wurde übrigens in den HypePhasen
 
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Information weiterzugeben? Wer weiß noch Bescheid und hat unter Umständen bereits entsprechend disponiert? Auf keinen Fall sollten Investoren selbst versuchen, setzen, die Höhe des Free Float ist hierbei von größter Bedeutung. Auch gilt es zu klären, ob zu befürchten ist, kann dazu dienen. Wenn der Verdacht besteht, zum Beispiel ausgelöst durch starke Kursbewegungen, dass operative Veränderungen stattgefunden haben, greifen Sie Geld mit Nebenwerten verdienen möchte. Solche Aktionen haben vielmehr den schlechten Ruf von Nebenwerten mit bedingt. Wer in engen Märkten Caps tigt worden, dass ich jetzt langsam überlege, das Geld anderweitig anzulegen...« Anfang 2002 notierte die Aktie der Zucker & der Staatsanwalt irgendwann vor der Tür steht. Auch passt dieses Verhalten nicht zu einem seriösen Anleger, der auf saubere Art Anlagestrategie im Freiverkehr Der Investor sollte stets versuchen, sich so viele Informationen wie möglich zu beschaffen. Auch der direkte Unternehmenskontakt ruhig zum Telefon und fragen Sie beim Unternehmen nach. Der Anleger sollte sich sehr genau über die Aktionärsstruktur ins Bild Kurse durch gezielte Postings im Internet oder an anderer Stelle in eine bestimmte Richtung zu treiben. Sie riskieren damit, dass Co. Vermögensverwaltung bei 7 Euro. unterwegs ist, sollte sich stets bewusst machen, dass Aufbau und Abbau von Aktienpositionen eine oft zeitaufwändige An46 Investieren in Small Die folgenden drei Fragen sollten Sie immer stellen: Stimmt die Information? Welches Interesse hat die Quelle, die (richtige oder falsche) dass Großaktionäre sich aus dem Wert verabschieden. Bei allen Informationen ist größte Vorsicht angebracht, wenn sie aus anonymen Quellen stammen.
 
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im SMAX gestellt werden. Im Freiverkehr besteht diese Pflicht nicht. Einige Makler nutzen Geldund Briefkurse nur, um Kaufoder Verkaufsinteresse zu als Anleger erleben, dass der angebotene Geldkurs blitzschnell geändert wird, wenn die eigene, auf diesen Preis limitierte Verkaufsorder abgegeben wird. sich gerne von ihren Anteilen trennt – und möglicherweise gute Gründe dafür hat. StopLossStrategien sind bei sehr marktengen Nebenwerten selten sinnvoll. Bei einem solchen Vorgehen erhält die Bank den Auftrag, die Position zum nächstmöglichen Kurs glattzustellen beziehungsweise aufzulösen, wenn ein einen und dem Amtlichen Handel auf der anderen Seite findet sich in der deutschen Börsenlandschaft der Geregelte Markt. Aufgrund seiner und lässt sich im Internet erhaschen. Allerdings sind diese Angebote der Freimakler alles andere als verbindlich. Oft genug werden Sie gelegenheit sind. Der Einstieg in kleinen Schritten ist anzuraten. Dabei sollte die Aktienzahl durchaus testweise variiert werden. Wenn bei ansonsten öffentlichrechtlichen Struktur weist der Die Segmente 47 im Geiste Kursmarken zu setzen, unterhalb derer man dann verkauft. Diese Marken sollten strikt eingehalten werden. Oft belügen Investoren sich Teilweise verschwinden die Geldund Briefkurse dann auch ganz. Bindende Kurse müssen von Designated Sponsors bei Nebenwerten nur im elektronischen Handel bestimmtes Kursniveau unterschritten wurde. Bei umfangreicheren Engagements und illiquiden Werten verstärkt dies den Kursrutsch. Vielmehr ist es wichtig, sich selbst in solchen Fälle nämlich selber. »Bei den jetzt niedrigen Kursen zu verkaufen, wäre ja dumm, schon sehr bald wird die simulieren, welches in Wirklichkeit gar nicht besteht. Geregelter Markt – dem Mittelstand auf der Spur Zwischen dem Freiverkehr auf der dünnen Umsätzen immer sofort Stücke in entsprechender Höhe zur Verfügung stehen, deutet dies eventuell darauf hin, dass eine andere Adresse Aktie wieder steigen.« Mit solchen Argumenten wird der Verkauf dann verschoben, was sich meistens bitter rächt. Ist einmal die Verkaufsentscheidung gefallen, so sollte die Position langsam in den Markt gegeben werden. Ein Blick auf die aktuellen Geldund Briefkurse ist hilfreich
 
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des Neuen Marktes im März 1997 verantwortlich. 48 Investieren in Small Caps den Geregelten Markt. Schon damals verfolgte die Deutsche Börse damit eine ähnliche Idee wie später mit dem SMAX: Der Kapitalmarkt Zahl der Mitarbeiter in den beteiligten Gesellschaften während der drei Jahre vor und nach dem Going Public um durchschnittlich 70 Markt bei durchschnittlich 16 pro Jahr. Erst ab 1997 ging der Trend nach oben und gewann dann immer mehr an Firmen im internationalen Vergleich noch stärker zurück als heute. Die Börse als Mittel, um sich Eigenkapital zu besorgen, war gerade sollte für kleinere und mittlere Unternehmen attraktiver gemacht werden. Während das Konzept für den SMAX allerdings vorsah, durch relativ strenge 1987 im Umkehrschritt die Hürden für den Gang an die Börse verringert. Davon versprach sich die Börse zum einen mehr im Mittelstand nicht akzeptiert. Untersuchungen des Deutschen Aktieninstituts (DAI) zeigten, dass Firmen, die an die Börse gehen, auch für Beschäftigungsimpulse Geschäft, andererseits waren mehr Firmen am Kapitalmarkt auch volkswirtschaftlich sinnvoll. In den achtziger Jahren hinkte Deutschland bei der Eigenkapitalausstattung von Geregelte Markt allerdings nicht aus. Die Zahl der Börsengänge lag zwischen 1983 und 1996 ohne signifikante Veränderung durch den Geregelten Fahrt. Dafür waren das gestiegene Interesse an Aktien durch den Börsengang der Deutschen Telekom im November 1996 und die Einführung Prozent stieg, mit der stärksten Zunahme im Jahr des Börsengangs selbst. Den ganz großen, erhofften Schub bei Börsengängen löste der Regeln die Smallund MidCaps für den Anleger interessant zu machen und so den Firmen Zugang zu Eigenkapital zu verschaffen, wurden gut sind. Eine Erhebung für die IPOs in der Zeit von 1987 bis 1997 führte zu dem Ergebnis, dass die Geregelte Markt allerdings eine größere Nähe zum Amtlichen Handel auf. Die große Lücke, die zwischen dem Wildwuchs im Freiverkehr und dem stark regulierten Amtlichen Handel bestand, rief 1987 die Deutsche Börse auf den Plan. Sie gründete am 1. Mai 1987
 
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der Handelsplatz, auf dem Aktien erstmals dem Publikum angeboten werden. Der Folgehandel wird als Sekundärmarkt bezeichnet. in Mio. Euro 1996 11 10 659 1995 20 4 230 1994 10 571 1993 9 495 1992 8 411 »Unlisted Securities Market« in Großbritannien teilen ein ähnliches Schicksal. Zulassungsvoraussetzungen und Folgepflichten Im Gegensatz zum Amtlichen Handel ist für Unternehmen, blieb eher bescheiden. Ausländischen Pendants zum Geregelten Markt geht es übrigens wenig besser. Der »Second Marché« in Frankreich und der 2 499 1985 11 897 1984 21 879 1983 10 161 Tabelle 1: Börsengänge 1983 bis 1996 Der Primärmarkt ist 1991 19 1 626 1990 24 1 571 1989 24 1 226 1988 14 418 1987 19 904 1986 27 Auch die Bedeutung des Geregelten Marktes als so genannter Sekundärmarkt, das heißt als Handelsplatz für schon im Umlauf befindliche Papiere, Mittelständler über das Vehikel Geregelter Markt an die Börse gelockt werden sollen. Die Segmente 49 Jahr Zahl der Börsengänge Emissionsvolumen die an den Geregelten Markt wollen, kein Mindestalter vorgeschrieben. Dies ist Teil der bereits erwähnten Erleichterungen, mit denen seit 1987
 
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in Small Caps dem bisherigen Freiverkehr unter gelockerten Bedingungen zugelassen werden. Hochoffiziell – Der Amtliche Handel Der Amtliche Handel ist das Flaggschiff unter erforderlichen Informationen enthält, damit sich potenzielle Investoren ein treffendes Bild über das Unternehmen und dessen Aktien machen können. Die Gesellschaften der Amtliche Handel durch das Vierte Finanzmarktförderungsgesetz im Umbruch, und mit ihm auch Institutionen wie die amtlichen Kursmakler. 50 Investieren Auch die Höhe des Eigenkapitals einer Unternehmung im Geregelten Markt ist nicht reglementiert. Die einzige Voraussetzung besteht darin, dass die Zur Zulassung muss – anders als im Amtlichen Handel – kein Börsenzulassungsprospekt vorgelegt werden, sondern nur ein Unternehmensbericht, der alle den Börsensegmenten. In ihm finden rund 90 Prozent aller Börsenumsätze in Deutschland statt. Sein Name rührt daher, dass hier amtlich Zeitpunkt des Börsengangs ist. Die Zulassung zum Geregelten Markt erfolgt auf der Grundlage eines Zulassungsantrags durch den Zulassungsausschuss der Börse. bestellte Kursmakler die Preisfindung regeln, zudem ist das Segment im Börsengesetz in §§ 36 bis 49 geregelt. Allerdings befindet sich müssen, wenn sie zugelassen sind, einen Jahresbericht und einen Zwischenbericht vorlegen. Außerdem unterwerfen sie sich der AdhocPublizität. Also auch sie Zahl der Aktien, die an den Markt gebracht werden, einem Nennwert von 0,25 Millionen Euro entsprechen muss. In der Regel müssen nach § 15 des Wertpapierhandelsgesetzes kursrelevante Tatsachen mittels Pflichtmitteilung der breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis bringen. Der Geregelte Markt wird mit der Einführung des vierten Finanzmarktförderungsgesetzes zum »zweiten Segment« an der Börse. In diesem Segment sollen auch einige Werte aus bedeutet dies, dass mindestens 0,25 Millionen Stücke offeriert werden. Dabei ist es nicht von Bedeutung, wie hoch der Streubesitz zum
 
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in den dreißiger Jahren ging die Feststellung der amtlichen Kurse vollständig in den Aufgabenbereich der amtlichen Makler über. Die Tage Bank auf die leichte Schulter nehmen. Beide haften Die Segmente 51 Der amtliche Kursmakler – eine Institution mit Tradition Die Kursmakler werden von den Regierungen der jeweiligen Bundesländer bestellt und vereidigt. den Amtlichen Handel will, muss bei der Zulassungsstelle der Börse zusammen mit einem begleitenden Kreditinstitut oder Finanzdienstleister einen entsprechenden Antrag des amtlichen Kursmaklers sind allerdings durch das vierte Finanzmarktförderungsgesetz gezählt. Wenn es in Kraft tritt, der Amtliche Handel damit zum des amtlichen Maklers bei der Preisermittlung fördern. Die Rolle des amtlichen Kursmaklers geht auf das Börsengesetz von 1896 für das der Anhang im Geschäftsbericht des letzten Jahres enthalten sein. Den Inhalt des Zulassungsprospekts dürfen weder das Unternehmen noch die begleitende stellen. Dies können nur Unternehmen, die schon mindestens drei Jahre lang bestehen. Das Emissionsvolumen muss bei mindestens 1,25 Millionen Euro damit ein möglicher Investor die Aktien beurteilen kann. Insbesondere müssen die Bilanzen und die GewinnundVerlustRechnungen der letzten drei Jahre sowie Öffentlichkeit zugänglich machen. Dieses Dokument muss alle Informationen über die wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnisse der Firma enthalten, die notwendig sind, so genannten »ersten Segment« wird, entfällt die amtliche Kursfeststellung durch den amtlichen Kursmakler. Zulassungsvoraussetzungen und Folgepflichten Ein Unternehmen, das in Die Bestellung gilt auf Lebenszeit. Der amtliche Kursmakler darf Geschäfte auf eigene Rechnung nur in eng begrenztem Umfang – zum Spitzenausgleich – machen, und dies unterscheidet ihn unter anderem von den Freimaklern. Das Verbot von umfassenden Eigengeschäften soll die Neutralität liegen, der Streubesitz nach Börsengang bei mindestens 25 Prozent. Außerdem muss der Emittent einen detaillierten Zulassungsprospekt vorlegen und später der Deutsche Reich zurück. Damals wurde der Makler noch als Hilfsperson definiert, der den Börsenvorstand bei der Kursfindung unterstützen sollte. Erst
 
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nämlich über einen Zeitraum von fünf Jahren für unrichtige beziehungsweise unvollständige Angaben. Einmal am Markt, muss die Firma sich den DAX und MDAX nicht möglich. Dazu müssen dann weitere Kriterien erfüllt sein. Die Marktkapitalisierung des Streubesitzes muss bestimmte relative Größen muss. Während des weiteren Börsenlebens müssen die Investoren mindestens durch Halbjahresberichte auf dem Laufenden gehalten werden und durch AdHocMitteilungen nach auch im Geregelten Markt Anwendung. 52 Investieren in Small Caps Zeichnung zur Verfügung stehen. Zum IPO muss ein Unternehmensbericht vorgelegt werden, und die im Amtlichen Handel geltenden Berichtsund AdHocBestimmungen finden wären. Der Amtliche Handel hat vom Grundgesetz her die strengsten Anforderungen. Sie lauten: Mindestens 3 Jahre alt, mindestens 1,25 Mio. unter dem Amtlichen Handel anzusetzen. Hier müssen lediglich Aktien im Nennwert von mindestens 250 000 Euro für die Anleger zur sich im Amtlichen Handel. Das heißt aber im Umkehrschluss noch nicht, dass Small Caps in diesem Segment nicht zu finden Hinsicht gleichen sich Amtlicher Handel und Geregelter Markt. Nur Blue Chips im Amtlichen Handel? Die großen deutschen börsennotierten Unternehmen finden § 15 des Wertpapierhandelsgesetzes über wichtige, kursrelevante Tatsachen informiert werden. Ohne Notiz im Amtlichen Handel ist eine Aufnahme in den Euro Eigenkapital, mindestens 25 % Streubesitz. All das muss zum Börsengang erfüllt sein, bei dem außerdem ein umfangreicher Zulassungsprospekt vorliegen Regelungen zur AdhocPublizität (§ 15 des Wertpapierhandelsgesetzes) unterwerfen und neben dem obligatorischen Jahresabschluss auch mindestens einen Zwischenbericht veröffentlichen. In dieser übersteigen, ebenso wie der Börsenumsatz. Quartalsberichte sind Pflicht, und der Übernahmekodex muss anerkannt werden. Der Geregelte Markt ist eine »Schwierigkeitsstufe«
 
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Sie überhaupt unterschiedliche Segmente für nötig? Riess: Die Aktienmarktsegmentierung, die durch das Börsengesetz vorgegeben ist, bietet Investoren und Emittenten nur eines FulbrightStipendiums einen M.B.A. der University of Miami erworben. Die Aufmerksamkeit der Anleger konzentriert sich vor allem auf zwei Segmente, Interview mit Rainer Riess, Head of Primary Markets der Deutsche Börse AG Rainer Riess leitet seit 1. Oktober 2000 die Eigenkapital. Eine seiner Hauptaufgaben ist der Neue Markt, Europas führender Markt für Technologieund Wachstumsunternehmen. Riess’ vorherige Aufgaben bei der Deutschen ist ein Zulassungssegment, das der Gesetzgeber in das Börsengesetz eingeführt hat und das damals sicher begründet war. Nach unserer Erfahrung den Anlegern eine Orientierungshilfe für ihre Anlageentscheidungen, und auf der anderen Seite bietet sie Unternehmen eine Möglichkeit, sich zu positionieren. Emittenten im Zuge der Börseneinführung sowie, in Zusammenarbeit mit Banken und anderen Finanzdienstleistern, die allgemeine Beratung von Unternehmen zum Thema den Amtlichen Handel und den Neuen Markt. War die Einführung des Geregelten Marktes ein Flop? Rainer Riess: Der Geregelte Markt sehr bedingt Unterscheidungsmerkmale. Die Segmentierung der Aktienmärkte durch HandelsSegmente wie den Neuen Markt bzw. durch Indizes bietet auf einer Seite orientieren sich Investoren allerdings nicht an den Zulassungssegmenten, sondern an der Marktsegmenten, die wir unabhängig davon geschaffen haben. Warum halten Die Segmente 53 Börse beinhalteten unter anderem den Aufbau des Neuen Marktes, die Internationalisierungsstrategie der Deutschen Börse und die Implementierung des EurexSystems an Abteilung Primary Markets bei der Deutsche Börse AG in Frankfurt am Main. Im Vordergrund stehen dabei Beratung und Begleitung von der CBOT als Mitglied des Management Committee der Allianz von CBOT/Eurex a/c/e. Rainer Riess ist DiplomVolkswirt und hat im Rahmen
 
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die die KostenNutzenRelation überprüfen. Das ist eine unternehmerische Entscheidung, die jedes Unternehmen treffen muss. Die Deutsche Börse als Marktorganisator kann Investoren, dass SMAXUnternehmen höhere Standards an Transparenz und Liquidität einhalten müssen. Zum Beispiel müssen alle SMAXUnternehmen Quartalsberichte nach den internationalen beobachten. Sieht die Deutsche Börse Handlungsbedarf, um diese zu stoppen? Riess: Mit Segmenten wie SMAX und dem Neuen Markt bietet Börse Alternativen an. Al54 Investieren in Small Caps wesentliche Neuerung ist die Ermächtigung der Börse zur Normierung zusätzlicher Zulassungsvoraussetzungen durch die Börsenordnung für Teilbereiche des geregelten Marktes. Hierdurch die Akzeptanz der Segmente auswirken? Riess: Das Vierte Finanzmarktförderungsgesetz soll die Börsen ermächtigen, für Teilbereiche des Amtlichen Marktes und Geregelten Marktes weitere Unterrichtungspflichten vorzusehen. Das schafft die Möglichkeit, über die gesetzlichen Vorgaben hinaus zusätzliche Transparenzpflichten für Emittenten einzuführen. Eine andere und darf in diese unternehmerische Entscheidung nicht eingreifen. Entscheidet sich ein Emittent gegen eine Notierung im SMAX, bietet die Deutsche Finanzmarktfördergesetz eröffnen sollte. Details der Ausgestaltung und der Einführungszeitpunkt sind allerdings noch offen. Wie wird sich das Vierte Finanzmarktförderungsgesetz auf Rechnungslegungsstandards IAS oder USGAAP erstellen. Diese Vorschriften sind mit Kosten verbunden und in der derzeitigen Marktlage gibt es selbstverständlich Unternehmen, die Deutsche Börse den Unternehmen Plattformen, auf denen sie sich präsentieren können und Anleger effektiver ansprechen können. Wir garantieren den aktuell an einem neuen Modell für die Aktienmarktsegmentierung. Wir werden damit vor allem die Möglichkeiten ausschöpfen, die uns das Vierte Die Deutsche Börse denkt nach eigenen Angaben stets über eine weitere Segmentierung nach. Wie könnte die aussehen? Riess: Wir arbeiten wird ermöglicht, Segmente vergleichbar dem Neuen Markt auf ausschließlich satzungsrechtlicher Grundlage zu normieren. Im SMAX ist eine verstärkte Abwanderungsbewegung zu
 
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einheitliches Segment wahrgenommen zu werden? Riess: Einheitlichkeit ist gegeben durch die Standards, die alle Unternehmen erfüllen müssen. Der Anleger sollte lerdings sind Quartalsberichte tragenden Säulen einer effektiven InvestorRelationsArbeit und damit der Transparenz. Außerdem nehmen wir hier zukünftige Gesetzesänderungen vorweg. Zum Präsentationen der SMAXUnternehmen bei Roadshows, Investorenund Analystenveranstaltungen. Letztlich müssen aber die SMAXUnternehmen selbst durch gute Unternehmensnachrichten und eine aktive InvestorRelationsArbeit bei seinen Investitionsentscheidungen immer die Einzelunternehmung betrachten. Die Zahl der SDAXUnternehmen wird von 100 auf 50 reduziert. Warum? Riess: Der zum SMAX tatsächlich erhöhtes Interesse von Investoren einstellt? Riess: SMAX ist als Segment mit erhöhtem Transparenzstandards etabliert. Investoren suchen solide Investoren von der eigenen EquityStory überzeugen. Ist der SMAX in der Zusammensetzung nicht zu heterogen, um wirklich von Investoren als Unternehmen, die auf fairer und ehrlicher Die Segmente 55 den internationalen Kapitalmarkt und profitieren von der erhöhten Wettbewerbsfähigkeit. Viele Unternehmen fordern mehr Marketing von der Deutschen Börse für den Beispiel müssen alle börsennotierten Unternehmen in der EU ohnehin ab 2005 nach IAS bilanzieren. SMAXUnternehmen sind damit gut gerüstet für wird damit weiter an Bedeutung gewinnen. Auf welche Frist können Unternehmen Ihrer Meinung damit rechnen, dass sich durch die Zugehörigkeit Investoren erhöhen kann. SMAX wird im Internet unter www.deutscheboerse.com/smax präsentiert, wo zum Beispiel Unternehmensinformation sowie Quartalsberichte abrufbar sind. Hinzu kommen SDAX wurde auf 50 Werte verkleinert, um die Attraktivität des SMAX und des Auswahlindex SDAX zu erhöhen. Der Auswahlindex SDAX SMAX. Gibt es derzeit dort Defizite? Riess: Die Deutsche Börse bietet SMAXUnternehmen umfangreiche Unterstützung, die das Profil eines Unternehmen für
 
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ob es Standardwerte oder Nebenwerte sind. Eines unsere Ziele ist, das Interesse der Investoren auch auf Nebenwerte zu lenken. 56 Beteiligten in einer konzertierten Aktion ausgefüllt werden müssen. Der Freiverkehr hat – zumindest was inländische Werte angeht – immer noch geringeren inländischen Kostensätzen für Privatanleger. Allerdings ist der Anlegerschutz in diesem Segment durch die geringere Transparenz weitaus weniger geregelt. Investoren Basis mit dem Kapitalmarkt kommunizieren. Die Deutsche Börse stellt die Plattform bereit. Wird von den andere Akteuren, also Banken und Unternehmen selbst, genug getan, damit der SMAX attraktiv ist? Riess: Die Segmentierung eines Marktes schafft die Vorraussetzungen, die von allen eine echte Chance bei Anlegern haben, und wenn, ja warum? Riess: Kurze Antwort: ja! Investoren suchen attraktive Investments unabhängig davon, ein Schmuddelimage. Ist seine Existenz noch zeitgemäß? Riess: Der Gesetzgeber sieht diese Handelsmöglichkeit weiterhin vor. Insbesondere für den Handel von Auslandstiteln ist dieses Segment weiterhin von großer Bedeutung und erlaubt so unter anderem den Handel vieler ausländischer Werte zu den Investieren in Small Caps sollten daher ein Engagement in diesem Segment sorgfältig nach Chancen und Risiken abwägen. Glauben Sie, dass Nebenwerte in Deutschland tatsächlich
 

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