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Interkulturelle Arbeitswelten

Interkulturelle Arbeitswelten

Jochen Dreher

Mit der Unternehmensfusion von Daimler und Chrysler entstand ein interkulturelles Management besonderer Ausprägung. Zugleich existiert im selben Konzern eine über Jahrzehnte hinweg gewachsene interkulturelle Arbeitswelt in der Produktion, in welcher etwa der türkische Arbeiter neben dem deutschen am Band steht. Jochen Dreher zeigt, dass diese beiden Formen der Begegnung von Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund für eine Organisation wie das Großunternehmen DaimlerChrysler von entscheidender Bedeutung sind. Auf beiden Ebenen des Konzerns, ob in Management oder Produktion, spielt der Faktor »Kultur«, die kulturelle Zugehörigkeit der Individuen, für deren Handlungsentscheidungen eine zentrale Rolle.

Der Autor

Jochen Dreher, Dr. rer. soc., studierte Soziologie, Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Konstanz und an der Rutgers University, New Jersey, USA.

Herausgeber Campus Verlag


    Interkulturelle Arbeitswelten

    Titel

    Inhalt

    1. Interkulturelle Arbeitswelten bei

    3. Die Wahrnehmung der kulturell Anderen

    4. Interaktion in interkulturellen Arbeitskontexten

    Literatur

    2. Forschungsdesign: Zum Entwurf einer Theorie der Kultur in Organisationen

    5. Theorieentwicklung: Konstruktionsprinzipen der Interkulturalität bei DaimlerChrysler

    Danksagung

    Verzeichnis der Transkriptionssymbole

    6. Anhang: Methodische Konzeption

       2.4 Fabrik und Management – zwei Welten der Interkulturalität

       2.1 Forschungsdesign

       2.3 Analytische Perspektiven: ›Wahrnehmung‹ und ›Interaktion‹

       2.2 Kultur – Interkulturalität – Interkulturelle Kommunikation

       3.5 Stereotypische Wahrnehmung

       3.2 Selbstdefinition über Nationalkultur – die Primordialität des Nationalgefühls

       3.1 Kulturspezifische Fremd- und Selbstbeschreibungen im Zeichen der Kategorie der »Mentalität«

       3.3 »Fremdheit« und die Konstruktion der Abgrenzung

       3.4 Akzeptanz des Anderen/Fremden – Strategien der Anerkennung

       4.2 »Sprache« in interkulturellen Arbeitswelten

       4.1 »Kulturelle Vielfalt«/»Diversity« in Interaktionszusammenhängen

       4.5 »Culture shouldn’t merge« – die Unvereinbarkeit der Kulturen

       4.4 Exkurs: »Merger of Equals« – die Daimler-Chrysler-Fusion als ›interkulturelles Experiment‹

       4.3 Prozesse der In- und Exklusion – Verständigung und Konflikt in interkulturellen Kontexten

       5.2 Arbeitswelt II: Konstruktion deutsch-amerikanischer Differenzen

       5.1 Arbeitswelt I: Eine ›gewachsene‹, ›gemeinsam entwickelte‹ interkulturelle Arbeitswelt im Zeichen zunehmender Gleichbehandlung

       5.3 Synthese: Symbolisch konstruierte Welten der Kulturen – Interkulturelle Wirklichkeiten als Bestandteil der Lebenswelt der Individuen

       6.3 Kombinierbarkeit der Methoden

       6.1 Konzipierung der empirischen Vorgehensweise –Feldzugang

       6.2 Methodenkombination aus Grounded Theory, Sozialwissenschaftlicher Hermeneutik und Milieuanalyse

       6.4 Kontrastierung der Arbeitswelten

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