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Die Liebe sei Euer Heldentum

Die Liebe sei Euer Heldentum

Heidrun Zettelbauer

Geschlecht und Nation in völkischen Vereinen der Habsburgermonarchie

Nicht nur im deutschen Kaiserreich, auch in der österreichischen Habsburgermonarchie gab es einen völkisch orientierten Deutschnationalismus. Die Autorin zeigt, wie innerhalb des deutschnationalen Milieus Geschlechteridentitäten definiert wurden, und welche Aufgaben Frauen für Volk und Nation zu erfüllen hatten.

Sie untersucht, wie sich diese Diskurse in Politik und Alltag um 1900, aber auch auf die soziale Lebenspraxis von Funktionärinnen und Politikerinnen deutschnationalvölkischer Vereine auswirkten. Indem sie deutlich macht, dass über nationalistische Werte weibliche und männliche Identitäten hergestellt werden, vermittelt Heidrun Zettelbauer wichtige Erkenntnisse über den Zusammenhang von Geschlecht und Nation.

Die Autorin

Heidrun Zettelbauer, Mag. Dr., ist Zeithistorikerin und Kulturwissenschafterin an der Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Geschichte – Allgemeine Zeitgeschichte, sowie Universitätslektorin in Graz und Wien. Sie ist freiberuflich als Museologin sowie Museums- und Ausstellungskuratorin und -gestalterin tätig.

Herausgeber Campus Verlag


    »Die Liebe sei Euer Heldentum«

    8. Völkische Entwürfe weiblicher Körperidentität(en)

    6. Geschlechteridentität(en) in völkischen Vereinen Der deutsche Mann sucht am Weib vor allem Weiblichkeit

    7. Völkische Lebenswelten und ihre Geschlechterordnungen

    5. Südmark-Aktivistinnen von 1894 bis 1914

    4. Kontexte deutschnationaler Identitätsstiftung Dem Mann der Staat, der Frau die Familie!

    3. Gendered Nations: Theorien – Debatten – Kritik

    1. Einführung: Aktuelle Perspektiven auf Geschlecht und Nation in Zentraleuropa um 1900

    2. Theoretische Positionierungen: Geschlecht als kulturwissenschaftliche Forschungsperspektive

    Danksagung

    Inhalt

    Titel

    Personenregister

    Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

    10. Resumée

    Epilog

    Literatur- und Quellenverzeichnis

    9. Notizen aus dem Leben deutschnational-völkischer Frauen

       Völkische Codierungen von Sprache

       Die Formung der alltags-kulturellen Lebenswelt als genuin weibliche Pflicht

       Literatur und Presse als Vermittlungsmedien völkischer Identität

       Ordnende Fiktionen Die Geschlechterspezifik völkischer Gedächtnisorte

       Noch mehr völkische (Er-)Lebensräume

       Wohnkultur als Deklaration völkischer Identität

       Gender in organizistischen Modellen von Volk und Nation

       Zur Kontrolle weiblicher Sexualität und Gebärfähigkeit

       Körperdisziplinierung durch Kleidung und Mode

       Konstruktionen des schönen Frauenkörpers

       Der gebärende Frauenkörper, Mutterschaft und die Reproduktion der Nation

       Gesunde und kranke Körper

       Argumentationsstrategien zur Frauen- und Mädchenbildung

       Biographische Annäherungen

       Das nationale Erweckungserlebnis von Ida Maria Deschmann (1886–1976)

       Emma Rößler (1867–1914)

       Aus dem Leben Karoline Kreuter-Gallés (1856–1932)

       Völkische (Geschlechter-)Identität als Kunstreligion

       Doing Gender and National Identity

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