Gleich-Lesen
Startseite > eBooks > Wirtschaft > Dissertationen >
Kategorien  

Nachschlagewerke

Finanzierung

Steuern

Rechnungswesen / Controlling

Marketing / Verkauf

Einkauf

Materialwirtschaft / Logistik

Personal

Banken / Versicherungen

Prüfungswesen

Innovationsmanagement

Organisation / Planung

Handel

Umweltmanagement

Geldanlage

Wirtschaftsinformatik

eBusiness

Volkswirtschaftslehre

Transportwesen

Karriere

Existenzgründung

Management

Internationales Management

Studienliteratur

Dissertationen

Immobilien

Wirtschaftsrecht

Wirtschaftsroman

Qualitätsmanagement

Biografien

Projektmanagement

BGB

Trendforschung

Elektronik

Prozessmanagement

Produktion

Studien

Industrieprofile

Sonstiges

Service

Verlage  

Campus Verlag GmbH

Diplomarbeiten Agentur diplom.de

Diplomica Verlag GmbH

UVK

ABL Verlag

Primus

Verlag Elke Straube

Pabel-Moewig Verlag KG (Perry Rhodan Kommunikation)

Klartext Verlagsgesellschaft mbH

Martin Meidenbauer Verlagsbuchhandlung

Oldenbourg Industrieverlag und Vulkan Verlag

Strategien in Post-Merger-Integrationen - Eine experimentelle Turniersimulation

Christian Frank

Die oft festgestellte Diskrepanz zwischen erwarteten und erzielten Erfolg von Unternehmensübernahmen ist Ausgangspunkt einer Vielzahl von Untersuchungen, welche die Gründe für diese Differenz zu identifizieren versuchen. Der Fokus der aktuellen Diskussion liegt auf der Integrationsphase des Zusammenschlusses: Mitarbeiter- und unternehmenskulturbezogene Arbeiten diskutieren die Konsequenzen von Übernahmen für die betroffenen Integrationsteams und die Beteiligten. Die vorliegende Dissertation setzt ebenfalls bei der Untersuchung des Integrationsprozesses an, konzentriert sich allerdings auf Phänomene von Moral Hazard bei der Teamproduktion, als die man die Post-Merger-Integration auffassen kann. Die Arbeit modelliert den Integrationsprozess als wiederholtes Spiel, wobei eine Reihe von Spezifika der Übernahmesituation in das Modell eingehen. Die Untersuchung des modellierten Prozesses erfolgt im Rahmen eines Experiments, bei dem Experten ihre situationsbezogenen Verhaltensweisen als Strategien für das wiederholte Spiel definieren. Diese Strategien spielen dann innerhalb einer Turniersimulation gegeneinander. Die Ergebnisse werden mit Hilfe von spieltheoretischen Grundkonzepten und als Turnier bezüglich verschiedener Erfolgskriterien untersucht. Neben dem absoluten (kumulierten) Turniererfolg wird auch der relative Erfolg im direkten Vergleich der Gruppenmitglieder untersucht. Zentraler Beitrag der Untersuchung ist einerseits die Erkenntnis, dass es für Integrationsteammitglieder entscheidend ist, ihr Erfolgskriterium (absolut oder relativ) vor Interaktionsbeginn zu definieren und ihr Verhalten entsprechend auszurichten, weil die Ziele in einem konfliktären Zusammenhang stehen. Kontrastierend zu den klassischen Untersuchungen von Axelrod kann auch gezeigt werden, dass ein Verhalten im Sinne der bekannten Tit-for-Tat-Strategie in der betrachteten Situation nicht besonders erfolgreich abschneidet. Darüber hinaus werden Aspekte der erfolgreichen Strategien identifiziert und als Erfolgsfaktoren der spezifischen Spielsituation gekennzeichnet.

Herausgeber Rainer Hampp Verlag


© 2001-2009 Detalex GmbH  |  Impressum  |  A.G.B.  |  powered by Detalex.