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Gas Erdgas 06 / 2002  79 Seite(n)

Gas Erdgas 06 / 2002
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Ausschnitt aus dem Kapitel: DVGW-Arbeitsblatt G 491 – Angleichung an die Norm DIN EN 12186
 
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Kommission TC 234 erarbeitete Normentwurf EN 12186 [3] vom Europäischen Komitee für Normung „CEN“ offiziell als Europäische Norm angenommen. Für inhaltlich neu gefassten technischen Rahmenbedingungen des DVGWArbeitsblattes G 491 nunmehr gesehen werden. Having adopted the standard EN 12186, the European of application of EN 12186. In the meantime the draft version of the DVGW document G 491 has been prepared Schücker, RWE Gas AG, Abt.: Projektierung Netz und Anlagen, Kampstraße 49, D44137 Dortmund. Verabschiedung der DIN EN 12186 erstmalig eine allgemein gültige Norm für GasDruckregelanlagen in Gastransportoder Verteilungssystemen herausgegeben. In Anlehnung an die Öffentliche Gasversorgung, Anwendungsbereiche, neue Definitionen, Druckregelung, Druckabsicherung, Beund Entlüftung, Abnahmeprüfung Im Juli 2000 wurde vom Europäischen Komitee CEN/TC 234 durch werden, hat der DVGW entschieden, die DVGWArbeitsblätter G 490/I und G 491 entsprechend dem Anwendungsbereich der DIN EN 12186 anzupassen. zwischenzeitlich bereits Fragen bezüglich möglicher Verbesserungen bei der Ausführung und Auslegung von Anlagen ergeben, die jedoch noch nicht so gravierend and will be presented to the professional community in the middle of 2002 for comment. The revised content of the beachtenden produktbezogenen Anforderungen einschlägiger Bauteile konnten teilweise bereits durch Europäische Normen harmonisiert werden. 2. Gasversorgungssysteme in Europa 2.1 Anwendungsbereiche Auf technical framework conditions of the DVGW document G 491 is now to be seen against this background. Dipl.Ing. (FH) Albert bereinigen, müssen diese Arbeitsblätter in wesentlichen Punkten geändert und dem Anwendungsbereich der DIN EN 12186 durch Zusammenfassung angeglichen werden. Die waren, um eine Anpassung des Arbeitsblattes bereits zum jetzigen Zeitpunkt zu rechtfertigen. Die europäische Harmonisierung von technischen Vorschriften und Normen im Gasfach und kann mit Recht von sich behaupten, dass es sicherheitstechnisch einen sehr hohen Standard beinhaltet. Sicherlich haben sich zu geben. Um die hierdurch zwangsläufig entstandenen Widersprüche zu den geltenden DVGWArbeitsblättern G 490/I [1] und G 491 [2] zu make the necessary adjustments, essential points in these documents have to be amended and consolidated to align with the field members are now urged to recognize and thus give this European standard the status of a national standard. This has betrifft, durch die DINENNormen 12186 und 12279 [5] geregelt. Beide Normen behandeln die funktionalen Systemanforderungen für Gasdruckregelanlagen einschließlich deren Sicherheitseinrichtungen. die CENMitglieder bestand nun DVGWArbeitsblatt G 491 – Angleichung an die Norm DIN EN 12186 Albert Schücker Regelwerk/Normen, Europäische Norm, zwischenzeitlich erarbeitete Entwurfsfassung des DVGWArbeitsblattes G 491 wird der Fachwelt Mitte 2002 zur Stellungnahme vorgestellt. Vor diesem Hintergrund müssen die die Verpflichtung, dieser Norm ohne inhaltliche Änderungen den Status einer nationalen Norm zu geben [4]. Um dieser Vorgabe gerecht zu vergangen, seitdem das zur Zeit gültige DVGWArbeitsblatt G 491 der Fachwelt präsentiert wurde. Es basierte bekanntlich auf jahrelanger kontinuierlicher Arbeit Committee for Standardization CEN/TC 234 published in July 2000 the first generally valid standard for gas pressure control units in Hierbei müssen – dem Gleichwertigkeitsprinzip folgend – die technischen Mindestanforderungen der DIN EN 12186 übernommen werden. Die ergänzend hierbei zu europäischer Ebene wird der Bereich der öffentlichen Gasversorgung, was die technischen Anforderungen für Gasdruckregelanlagen für den Gastransport bzw. den Gasverteilungsbereich inevitably led to contradictions with the currently valid DVGW documents G 490/1 [1] and G 491 [2]. In order to wurde nunmehr zum Anlass genommen,die vorgenannten DVGWArbeitsblätter den formal geänderten Rahmenbedingungen anzupassen. Im Juli 2000 wurde der von der Technischen gas transport and distribution systems. In accordance with the CEN/CENELEC rules of procedure and the principle of equality the CEN Die hierbei zu Regelwerk/Normen 318 143 (2002) Nr. 6 Gas · Erdgas 1. Einleitung Es sind nun schon zehn Jahre CEN/CENELECGeschäftsordnung und an das Gleichheitsprinzip waren nunmehr die CENMitglieder gehalten, dieser Europäischen Norm durch Anerkennung den Status einer nationalen Norm
 
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sowie „Betrieb und Instandhaltung“ dienen. Als wesentliche Abweichung zur bewährten Praxis kann die Druckabsicherung sowie die Unterbringung von Anlagen und Errichtungsprozess auch den Betrieb und die Instandhaltung regelt. Ohne an dieser Stelle detailliert auf die Besonderheiten einzugehen, sei insbesondere hinsichtlich EN 12186 inhaltlich in drei Grundausrichtungen (Bild 2) gegliedert werden.Als mögliche Unterscheidungsmerkmale können hierbei die Bereiche „Planung“, „Bau und Prüfung“ 319 Tabelle 1. Anwendungsbereiche DIN EN 12186 und DIN EN 12279. EN 12186 EN 12279 Eingangsdruckbereich: £ 100 bar £ Vn = 650 m3/h unter die vereinfachten Regelungen der DIN EN 12279. Hieraus resultiert, dass im Überlappungsbereich zwischen Eingangsdrücken > Anwender zusätzliche interessante Möglichkeiten. Folgende nach dem Funktionsprinzip zu unterscheidende Druckabsicherungsarten können angewendet werden: – Sicherheitsabsperrventile – Sicherheitsabsperrarmaturen – Sicherheitsabblaseeinrichtungen von GasDruckregelanlagen nach DIN EN 12186 von entscheidender Bedeutung. Anhand der in Tabelle 4 beispielhaft aufgeführten Berechnung kann der Zusammenhang der Unterbringung auf eine neue Druckgrenze hingewiesen. Anlagen fallen hiernach bei Eingangsdrücken bis 5,0 bar (MOPu) und mit Durchflüssen < (Bild 2). Ebenfalls neu für die öffentliche Gaswirtschaft ist die Regelung, dass explosionsgefährdete Bereiche vom Betreiber in alleiniger Verantwortung unter würde es zukünftig erforderlich sein, für „PN16Regelanlagen“ Bauteile mit einer höheren Druckstufe einzusetzen. 3.2 Druckabsicherung Vor allem im Bereich der DruckgeräteRichtlinie „PED“ [6]. Auch hierdurch fließen weitere ergänzende Definitionen (z. B.PS – maximaler Auslegungsdruck des Herstellers) indirekt in die neue diverse in der hiesigen Gaswirtschaft liebgewonnene Begriffe, wie z. B. der Nenndruck einer Anlage, eine neue Bedeutung. Da alle neuen – Gasdruckregelgeräte in Monitorschaltung. Bei Eingangsdrücken unter 0,1 bar ist es auch auf europäischer Ebene nicht erforderlich, Sicherheitseinrichtungen einzubauen. Anlagen Gebäude c) Ausnahmen: gilt nicht für: Hilfseinrichtungen , Brennkeine Angaben wertmessung, Odorierung, Dichtemessung das hiermit zwangsläufig zusammenhängende Verständnis eingeschränkt sein (Tabelle 2). Des Weiteren fallen einige Bauteile in Gasdruckregelund Messanlagen unter die Europäische Begriffe auch in der Entwurfsfassung des DVGWArbeitsblattes G 491 aufgenommen wurden, kann vor allem in der Anfangsphase die Lesbarkeit und höhere Betriebsdrücke als das 1,0fache des maximal möglichen Betriebsdruckes zu. Bei dem hierdurch zwangsläufig erzielbaren Kapazitätsgewinn ist jedoch zu beachten, hier speziell die Abhängigkeit vom Eingangsdruck und vom Durchfluss hervorgehoben werden. Auffallend ist hierbei, dass eine „Bauvorschrift“ neben dem eigentlichen Grundsatz her in den nationalen und europäischen Vorschriften weitgehend identische Absicherungsarten festgelegt wurden, ergeben sich bei detaillierter Betrachtung für den mit Differenzdrücken bis 16 bar können mit einem SAV, einem MonitorGasdruckregelgerät oder Regelwerk/Normen Gas · Erdgas 143 (2002) Nr. 6 Begriffswelt für Gasdruckregelanlagen ein. Bild 1 soll deshalb zum besseren Verständnis die neuen Beziehungen zwischen DIN EN 12186 und PED dass alle Anlagenbauteile für diese erhöhten Anlagendrücke zugelassen bzw. ausreichend dimensioniert sein müssen. Dieser Sachverhalt ist für die technische Auslegung Druckabsicherung eröffnet die DIN EN 12186 dem Anwender neue Möglichkeiten, Leitungssysteme gegen ein unzulässiges Ansteigen des Druckes abzusichern. Obwohl vom in ihrer gesamten Komplexität sichtbar machen. 3. DIN EN 12186 – Gasdruckregelanlagen für Transport und Verteilung Vereinfacht kann die DIN für einen Betriebsdruck von 16 bar nachvollzogen werden. Aufgrund der nach PED geltenden Beziehung, dass Pt ³ TP sein muss, 16 bar Anwendungsbereiche: a) technische Zuordnung: > 200 Nm3/h und £ 200 Nm3/h und Eingangsdrücke > 16 bar Eingangsdrücke £ 5,0 bar und £ 16 bar eine Zuordnung zur jeweils gültigen Norm neben dem Durchfluss auch vom Endabnehmer abhängig ist Beachtung der EN 6007910 festgelegt werden müssen. 3.1 Druckregelung Entsprechend Tabelle 3 lässt die DIN EN 12186 in Teilbereichen wesentlich 16 bar b) inhaltliche Zuordnung: Gastransport – und Wohngebäude, Gebäude verteilungssysteme größerer Höhe, öffentlich zugängliche Gebäude, geschäftliche und gemischt genutzte ihrer Angleichung noch Vorrang haben. 2.2 Neue Definitionen Neben technischen Änderungen eröffnet Europa auch eine neue Begriffswelt. Insbesondere erhalten zukünftig beachtenden Anwendungsbereiche können der Tabelle 1 entnommen werden. Generell müssen Europäische Normen unter Beachtung der jeweils gültigen nationalen Norm und/oder Technischen Regeln angewendet werden. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass bei Widersprüchen aufgrund restriktiverer Anforderungen die nationalen Normen bis zu
 
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Aufstellungsraum betriebsmäßig zugelassen werden (z. B. mittels Atmungsventil), wird zum Ausgleich eine verstärkte Raumbelüftung – Vergrößerung auf jeweils 0,5 % des freien Querschnittes von Beund Entlüftungsöffnungen. Hiernach darf der freie Querschnitt jeweils 0,25 % betragen. Sofern jedoch Gasfreisetzungen in den einer GDR Anlage MOP max. zulässiger Betriebsdruck normale Betriebbedingung vergl. Nenndruckstufe (PN ) OP Betriebsdruck inkl. Regelabweichung 2,5% bis 12,5% in begehbaren Anlagen muss ein antistatischer und funkenhemmender Belag eingesetzt werden. Als Beispiele möglicher Fußbodenbeläge werden Beton oder Fliesen benannt. Druck unter normalen Betriebsbedingungen maximaler zulässiger MOP dauerhafter maximaler Betriebsdruck Betriebsdruck zeitlich begrenzter Betriebsdruck Temporärer Betriebsdruck TOP (Monitor–Regelgerät) Grenzdruck im Betrieb von Gasdruckregelund Messanlagen. äußere Dichtheit z. B. Pt >= 1,43 PS (nach PED) TP <= Pt DP Auslegungsdruck Bauteile und Baugruppen DP >= MOP Auslegung einer GDR Anlage CTP kombinierte Prüfung Festigkeit und Dichtheit CTP > MIP STP Festigkeitsprüfdruck STP > MIP Prüfung – Unterfluranlage. Wie bereits erwähnt, gelten ergänzende Regelungen u. a. für den Druckbereich £ 5 bar (MOPu) sowie für Durchflüsse der DIN EN 12279 möglich. Zukünftig fallen diese Anlagen in den Anwendungsbereich des zurzeit auch in Überarbeitung befindlichen DVGWArbeitsblattes G 2,5 MOP Betrieb einer GDR Anlage Druckdefinitionen DIN EN 12186 DIN EN 12279 und PED Bild 1. Auslegung, Prüfung und Auf verbindliche Angaben hinsichtlich zulässiger Ableitwiderstände verzichtet die DIN EN 12186 jedoch gänzlich. Regelwerk/Normen 320 143 (2002) Nr. 6 Gas einer Absperrarmatur mit automatischer Schließfunktion als Sicherheitseinrichtung ausgestattet werden. Ab Differenzdrücken > 16 bar wird unter Beachtung zusätzlicher Grenzbedingungen die · Erdgas Tabelle 2. Neue Definitionen. Abkürzung Begriffserläuterung Auslegungsdruck DP Druck, auf dem die Auslegung der Anlage beruht Betriebsdruck OP Störungsfall MIP maximaler, durch Sicherheitseinrichtungen begrenzter Betriebsdruck TP Prüfdruck (a llgemein) TP = STP oder (CTP) TP > MIP ; TP <= 1,1 PS PS max. Auslegungsdruck (Hersteller) MOP <=TOP <=PS MIP <= 1,1 PS Pt Prüfdruck für Festigkeit oder über MOP TO P temporer Betriebsdruck Regeldruck des Monitors 1,1 bis 1,5 MOP MIP Grenzdruck Störfall SAV Schließdruck 1,15 bis der Grundfläche – oder der Einbau von Drosseln in die Entlüftungsleitungen an den Geräten erforderlich. Hinsichtlich der Ausführung von Fußböden 12186 geschlossene Anlagen nach folgenden Gruppen: – freistehendes Gebäude – Schrankanlage; – als Teil eines oder innerhalb eines anderen Gebäudes Anforderungen durch Europa zu erwarten sind. Besonders augenfällig im Vergleich zu den bisherigen Regelungen ist die europäische Sichtweise der Dimensionierung £ Vn = 650 m3/h. Hier ist unter Berücksichtigung bestimmter Voraussetzungen eine vereinfachte Unterbringung (z. B. innerhalb einer Industriehalle) entsprechend und der DruckgeräteRichtlinie (PED) zugeordnet werden müssen. Bekanntlich fallen diese Bauteile – unabhängig vom Druck – unter die Kategorie IV der PED. Auf weiter gehende inhaltliche Erläuterungen kann im Rahmen dieser Veröffentlichung nicht eingegangen werden. Es wird hierzu auf die 459/II. Ab einem maximal zulässigen eingangsseitigen Betriebsdruck (MOPu) > 5,0 bar ist bei der Unterbringung von Anlagen innerhalb von Industriegebäuden ein abgetrennter Raum zwingend erforderlich. Hinsichtlich der Umhausung kann angemerkt werden, dass in Analogie zu den derzeitigen Regelungen keine verschärften DIN EN 12186 bzw. auf bereits erfolgte Veröffentlichungen [7; 9] verwiesen. 3.3 Unterbringung Hinsichtlich der Unterbringung unterteilt die DIN EN Installation einer zweiten Sicherheitseinrichtung erforderlich. Insgesamt ist hierbei zu beachten, dass Sicherheitsabsperrventile, Sicherheitsabsperrarmaturen oder Sicherheitsabblaseventile ausnahmslos Ausrüstungsteile mit Sicherheitsfunktionen sind
 
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Anlagen können demzufolge zukünftig bei den einzelnen Sicherheitseinrichtungen liegen. Sofern hierbei jedoch die Messleitung der Sicherheitseinrichtung mit dem höchsten Sollwert abweichende Neuformulierung bringt jedoch für die Praxis kaum Veränderungen mit sich, da die in einer GasDruckregelanlage zu verarbeitenden Differenzdrücke in erhöhten Einstellwerte herangezogen werden. Zusätzlich muss bei der Einstellung von Sicherheitseinrichtungen beachtet werden, dass entgegen der bisherigen Regelung eine Sicherheitsabsperreinrichtung ein Betreiber eine Überschreitung dieses Grenzwertes plant, hat er darauf zu achten, dass die Auslegung aller nachgeschalteten Rohrleitungssysteme bzw. Bauteile ein neues Kapitel aufgenommen, dass sich mit dem Betrieb und der Instandhaltung von Gasdruckregelanlagen im Allgemeinen befasst. Zur Lesbarkeit sei 4. Neuentwurf DVGWArbeitsblatt G 491 „GasDruckregelanlagen für Eingangsdrücke bis einschließlich 100 bar; Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme und Betrieb“ Wie bereits erwähnt, vereint die Entwurfsfassung die zur Zeit gültigen DVGWArbeitsblätter G 490/I und G 491. Hierbei wurden die neuen Erkenntnisse die in Europa zulässig sind, beinhaltet. Diese Verfahrensweise ermöglicht nunmehr auf längere Sicht eine geänderte Festlegung von Druckfestigkeitsbereichen innerhalb von GasDruckregelanlagen. Hierdurch kann in Zukunft als Druckabsicherung das aktive GasDruckregelgerät, ein Sicherheitsabsperrventil, wenn es ausgangsseitig vor dem aktiven Regelgerät eingebaut gleich DP. 2Wenn Gasgeräte, die mit 150 mbar auf Dichtheit geprüft werden, unmittelbar an eine Installationsleitung angeschlossen werden, darf MIP MOP 1,15 MOP 16 < MOP £ 40 1,025 MOP 1,1 MOP 1,20 MOP 5 < MOP £ 16 1,050 TOP = 1,2 MOP1 = 19,2 bar Pt = 1,1 PS = 17,3 bar MIP = 1,3 MOP1 = 20,8 MOP 1,2 MOP 1,30 MOP 2 < MOP £ 5 1,075 MOP 1,3 MOP 1,40 MOP 0,1 < MOP £ Praxis kaum Bedeutung. Gerade im Hochdruckbereich sind in der Regel die Druckstufenunterschiede Regelwerk/Normen Tabelle 3. Beziehungen zwischen MOP, Spitzenwert des bar STP = 1,5 PS = 24 bar Ergebnis:1 Da die Bedingung gilt: TP > MIP und Pt ³ TP, kann ein weiteres Sicherheitsabsperrventil oder eine Sicherheitsarmatur bzw. ein Gasdruckregelgerät in Monitorschaltung gewählt werden. Die Grenzen der Druckfestigkeitsbereiche innerhalb von sind, auch im Neuentwurf übernommen. Trotz der vor allem in höheren Druckbereichen schärfer gefassten Regelungen hat diese Änderung für die 3380 abgelöst. Auf den hierbei neu zu beachtenden Anwendungsbereich kann an dieser Stelle leider nicht eingegangen werden. Es wird hierzu angemerkt, dass es durch die erforderlichen Neuformulierungen diverser Auslegungsparameter notwendig war, einen erklärenden neuen Abschnitt „Begriffe und Definitionen“ aufzunehmen. 4.1 der Regel wesentlich größer sind. Trotz dieser Spielräume wurde im Neuentwurf als Standardfall der 1,1fache MOPd als Druckgrenzwert festgeschrieben. Sofern OP, TOP und MIP. MOP1 Spitzenwert des OP TOP MIP bar £ £ £ MOP > 40 1,025 MOP 1,1 muss TP größer 20,8 bar sein. Da jedoch Pt < TP ist, dürfen nur Bauteile PS 25 bar (Pt = aus der DIN EN 12186 – soweit dies technisch notwendig war – berücksichtigt. In Anlehnung an die Europäische Norm wurde der Ausgangsseite des letzten Regelgerätes 150 mbar nicht überschreiten. Wenn keine Sicherheitseinrichtung eingebaut werden muss, haben TOP und MIP der Druckregelung und Druckabsicherung Die erweiterten Erkenntnisse bei der Absicherung von Leitungssystemen führten dazu, dass der Neuentwurf die möglichen technischen Druckabsicherungsvarianten, 27,5 bar) eingesetzt werden. Gas · Erdgas 143 (2002) Nr. 6 321 diese erhöhten Druckgrenzwerte unbeschadet überstehen können. Für die zweite Sicherheitseinrichtung werden die Bedingungen, die in der DIN EN 12186 vorgegeben der Regelabweichung der zulässige Betriebsdruck des nachgeschalteten Systems von 1,0 MOPd auch zukünftig nicht überschritten werden kann. In Anlehnung an wurde, oder eine ausgangsseitige Sicherheitsabsperrarmatur angesehen werden. Als Hauptsicherheitseinrichtung muss jedoch auch weiterhin ein Sicherheitsabsperrventil eingesetzt werden. Als zweite Sicherheitsarmatur die DIN EN 12186 und unter Zustimmung des zuständigen DVGWLenkungskomitees „Gasversorgung“ dürfen deshalb nur bei Ausgangsdrücken bis 16 bar die auf die entsprechenden Veröffentlichungen [8] verwiesen. Die Möglichkeit einer Einstellung des Ausgangsdruckes von GasDruckregelanlagen wurde so gewählt, dass unter Berücksichtigung Ausgangsseite des Regelgerätes für Installationsleitungen, die eingangsseitig mit MOP bis zu 100 mbar gespeist werden, keine Bedeutung. Tabelle 4. Anlagendimensionierung 2 1,125 MOP 1,5 MOP 1,75 MOP MOP £ 0,1 1,125 MOP 1,5 MOP 2,50 MOP2 1MOP ist kleiner oder erst dann eingebaut werden muss, wenn der zulässige maximale Eingangsdruck (MOPu) den maximalen Grenzdruck im Störfall (MIPd) überschreitet. Diese geringfügig an die ausgangsseitige Leitungsanlage hinter der ersten Absperreinrichtung nach dem GasDruckregelgerät angeschlossen wird, muss diese Absperreinrichtung wie bisher auch eingangsdruckfest nach DIN EN 12186. Regelanlage (EN 12186) Bauteile und Baugruppen (PED) MOP = 16,0 bar PS = Pmax.= 16 bar ausgeführt sein. Eine Wahlmöglichkeit besteht in diesem Fall nicht mehr. Aus Umweltschutzaspekten sollten die Methanemissionen von GasDruckregelund Messanlagen reduziert werden. Daher dürfen zukünftig VollhubSicherheitsabblaseventile gasseitig nicht mehr eingesetzt werden. Bekanntlich hat die neue Europäische Norm EN 334 die nationale DIN
 
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der Peripheriegeräte obliegen jedoch weiterhin dem DVGWArbeitsblatt G 492 [11], das sich zurzeit auch in der Überarbeitung befindet. Das dem die Bereiche „Schweißtechnik“ und „Erstellung der Anbindungen“ vollständig neu konzipiert. 5. Zusammenfassung Die vorstehenden Vergleiche zeigen, dass zwischen den Anforderungen nicht überschreiten, zukünftig anlagentechnisch im DVGWArbeitsblatt G 459/II geregelt werden [10]. Sofern der Auslegungsdurchfluss auf maximal Vn = 650 m3/h müssen jedoch wie bisher gesondert betrachtet werden. Zu beachten ist, dass der im Regelwerk für einen zulässigen Gasaustritt aufgeführte Grenzwert hier gilt: DIN EN 12279 (G 459 II) MOPu > 5, 0 bar freistehende Anlage Schrankanlagen Unterfluranlage Unterbringung zu beachten: an die Planung und Errichtung von GasDruckregelanlagen gemäß der neuen Europäischen Norm DIN EN 12186 und den bisher national gültigen Arbeitsblatt als Anhang beigefügte Prüfschema für die Abnahme von GasDruckregelund Messanlagen wurde in wesentlichen Teilen völlig überarbeitet. Insbesondere wurden hierbei Grundfläche reduziert werden, sofern Leitungen zur Atmosphäre bzw. Drosselventile oder Atmungsventile eingebaut wurden. Da nach Auffassung des Technischen Komitees „Anlagentechnik“ eine Aufnahme dieser Neuregelung sicherheitstechnisch nicht zu beanstanden war, wurde diese neue Bemessungszahl in den Neuentwurf aufgenommen. Um dieses Thema ist jedoch Folgendes zu beachten: – Das eingesetzte Erdgas wird insbesondere als Prozessgas genutzt. – Es muss brandschutztechnisch eingewiesenes Personal DVGWArRegelwerk/Normen 322 143 (2002) Nr. 6 Gas · Erdgas Druckstufengrenzen aktives Regelgerät SAV Absperreinricht. Druckabsicherung nicht innerhalb von Gebäuden von Zu beachten ist, dass GasDruckregelanlagen, deren Eingangsdrücke nicht größer als 5 bar sind und deren Auslegungsdurchflüsse Vn = 200 m3/h sog. Atmungsventilen mit erhöhter Abblaseleistung (> 70 l/h) notwendig werden, zu berücksichtigen. ExZonen an nach außen geführten Abblase, Entspannungsund Atmungsleitungen zukünftig vorgenannte Atmungsventile – unbeachtet der Größe des Aufstellungsraumes – weiter verwendet werden dürfen. 4.3 Prüfung und Abnahme Prüfung und Fremdeigentümern MOPu > 5,0 bar bei Industriegebäude erforderlich: abgetrennter Raum MOPu < 5, 0 bar Durchfluss < 650 Nm3 /h begrenzt wird, kann für GasDruckregelanlagen eine vereinfachte Unterbringung, z. B. innerhalb einer Werkshalle oder eines ähnlichen Raumes, gewählt werden. Hierbei DVGWArbeitsblatt G 491 „StandardGasDruckregelanlagen für Eingangsdrücke bis 16 bar/Herstellung und Prüfung“ sowie ein informativer Anhang zur ExZoneneinteilung für GasDruckregelund Messanlagen. 86 GasDruckregelanlagen für Transport und Verteilung Bild 2. Inhaltliche Gliederung DIN EN 12186. Druckgrenzen Anforderungen Planung Dichtheitsprüfung Festigkeitsprüfung Dokumentation Inbetriebnahme Bau und Prüfung Dokumentation Instandhaltung Schulung Brandbekämpfung Betrieb und Instandhaltung DIN EN 121 mit Kenntnis über Ort und Funktion der Absperreinrichtung zur Verfügung stehen. – Eventuell von der Werkshalle zugängliche prozessfremde Räume dürfen Hierdurch wird es dem Anwender zukünftig möglich sein, neben der Zoneneinteilung auch ggf. zusätzliche sicherheitstechnische Anforderungen, die beim Einsatz von sicherheitstechnisch vollständig abzuschließen, wurde in Zusammenarbeit mit der zuständigen Berufsgenossenschaft ein informativer Anhang „ExZoneneinteilung für GasDruckregelund Messanlagen“ erarbeitet und hinzugefügt. der Unterbringung im industrienahen Umfeld keine signifikanten Unterschiede bestehen. Wie bereits erwähnt,kann die freie Belüftungsfläche europaweit auf 0,25 % der weder Wohnnoch Versammlungszwecken dienen. – Der Aufstellungsraum muss über eine ausreichende natürliche Belüftung verfügen. Sofern die vorgenannten Bedingungen an den zwischen Einund Ausgangsraum so groß, dass sich keine Anwendungsfälle im Bereich zwischen dem bisherigen (nationalen) und dem neuen Grenzverlauf erkennen von bisher 30 l/h Luft, bezogen auf den Normzustand, auch weiterhin als sicherheitstechnisch unbedenklich eingestuft wird. Dies bedeutet, dass auch Abnahme werden im Neuentwurf um den anlagentechnischen Bereich von Messanlagen erweitert. Die reinen messtechnischen Prüfungen in Verbindung mit der Abnahme lassen [9]. 4.2 Unterbringung Hinsichtlich der Unterbringung haben sich keine wesentlichen Änderungen ergeben. Neu aufgenommen wurde das erste Beiblatt zum Aufstellungsraum nicht erfüllt werden können, müssen zusätzliche besondere brandschutztechnische Maßnahmen entsprechend dem DVGWArbeitsblatt G 459/II getroffen werden. Die vorstehenden Aussagen erlauben den Vergleich, dass zwischen den Anforderungen der DVGWArbeitsblätter G 490/I und G 491 und der DIN EN 12186 hinsichtlich
 
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GasDruckregelanlagen kann festgestellt werden, dass auch der Neuentwurf alle relevanten technischen Risiken adäquat abdeckt. Erkennbar wurde versucht, durch eine systematische Eingangsdrücken bis 5 bar für GasInstallationen, Entwurfsfassung August 2001. [11] G 492/II: Anlagen für die Gasmengenmessung mit einem Betriebsdruck über DIN Deutsches Institut für Normung e. V., 07/2000. [6] PED: Druckgeräterichtlinie 97/23/EG vom 29. Mai 1997. Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften technische Ergebnisse liefern kann. Abschließend sei darauf hingewiesen, dass es sich bei dem beschriebenen DVGWArbeitsblatt G 491 um einen Entwurf G 492 März 2002). (Manuskripteingang: 12. April 2002) Regelwerk/Normen Gas · Erdgas 143 (2002) Nr. 6 323 Parallelheft GWFWasser/Abwasser Sie und der bautechnischen Anforderungen an Aufstellungsräume für GasDruckregelanlagen. Trotz der teilweise wesentlich geänderten Sichtweise bei der Planung und Ausrüstung von G 491 auch zukünftig ein in sich geschlossenes Gesamtkonzept, das im Detail, jedoch für den Praktiker vom bisherigen Arbeitsblatt, abweichende Abstimmung eine Brücke zu schlagen zwischen den derzeitigen gastechnischen Erkenntnissen in Europa und denen in Deutschland. Trotzdem bietet die neue e. V., 07/2000. [4] CEN/CENELEC: Geschäftsordnung Teil 2: Gemeinsame Regeln für die Normungsarbeit. [5] EN 12279: GasDruckregeleinrichtungen in Anschlussleitungen, Hrsg.: Nr. L 181/1. [7] Büschel, K.; John, M.; Wasser, U.: Die Anwendung der EGDruckgeräterichtlinie in der Gaswirtschaft, gwfGas/Erdgas 141 (2000) Rodeck Anforderungen an eine standortgerechte gewässerschonende Landbewirtschaftung und ihr Umfeld Hoffmann/Snaidr Entwicklung und Evaluierung einer innovativen GensondenTechnik zur schnellen und zuverlässigen Analyse von Trinkwasserkeimen Corvini/Naaßner Interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Eliminierung von Mikroschadstoffen aus Abwasser Kris u. a. Water Management in Slovakia bar – Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung und Inbetriebnahme, DVGW Deutscher Verein des Gasund Wasserfaches e. V., Bonn, 07/1999. [2] G 491: GasDruckregelanlagen für Eingangsdrücke über 4 bar bis 100 bar – Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme, DVGW Deutscher Verein des lesen u. a. folgende Beiträge: Wichern/Rosenwinkel Neuer Modellansatz zur Bemessung, Erweiterung und Optimierung von Belebungsanlagen auf biologische Stickstoffund Phosphorelimination Halicki Heutige und zukünftige Wasserwirtschaft im Einzugsgebiet des Flusses Obra – Teil 2: Auswirkungen der heutigen Wasserwirtschaft auf Grundwasser, Oberflächenwässer, Arbeitsprogramm Nr. 2, S. 125–131. [8] EN 334: Die neue europäische Norm für GasDruckregelgeräte gwfGas/Erdgas 141 (2000) Nr. 6, S. 382–386. Gasund Wasserfaches e. V., Bonn, 03/1992. [3] EN 12186: GasDruckregelanlagen für Transport und Verteilung, Hrsg.: DIN Deutsches Institut für Normung handelt, der bis zu seiner Veröffentlichung noch gewissen Änderungen unterliegen kann. Literatur [1] G 490/I: GasDruckregelanlagen für Eingangsdrücke bis 4 4 bar bis 100 bar – Planung und Errichtung, DVGW Deutscher Verein des Gasund Wasserfaches e. V., Bonn, 12/1988 (Entwurfsfassung: [9] Fischer, R.: Sicherheitsarmaturen in Anlagen der Gasversorgung, Sonderdruck aus Industriearmaturen, Heft 4/1997, S. 283–289. [10] G 459/II: GasDruckregelung mit beitsblättern G 490/I und G 491 zumindest in einigen Punkten deutliche Unterschiede bestehen. Dies betrifft insbesondere die Festlegungen der Druckabsicherung
 

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