Unternehmenskauf, Due Diligence und Garantien nach der Schuldrechtsreform
Roland Fritzen
Beim Unternehmenskauf geht es regelmäßig um beträchtliche wirtschaftliche Werte . Aus diesem Grund ist es für die beteiligten Parteien wichtig, sich auf eine klare gesetzliche Regelung verlassen zu können . Vor der Schuldrechtsreform hat das Gesetz den Beteiligten jedoch kein adäquates System – vor allem zur Frage nach der Haftung des Verkäufers für Mängel des Unternehmens – gegeben . Selbst der Bundesgerichtshof rief die Parteien zu individualverträglichen Regelungen auf . Die vorliegende Arbeit analysiert die Rechtslage nach Inkrafttreten des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes . Auf der Grundlage dieser Untersuchung wird herausgearbeitet, ob der Gesetzgeber mit der umfassenden Neuregelung des Schuldrechts dem Unternehmenskauf den Weg zurück in das BGB geebnet hat . Daneben beschäftigt sich diese Arbeit mit den gewährleistungsrechtlichen Implikationen der Due Diligence sowie der Bedeutung des neuen § 444 BGB . Beide Probleme sind in erster Linie für die Rechtspraxis von Bedeutung
Herausgeber Martin Meidenbauer Verlagsbuchhandlung