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Chirurgische Gastroenterologie: Narbenhernien

R. Bittner, F. Böhmer, R. Schmitz (Hrsg.)

Ein aktueller Leitfaden für die klinische Praxis.

Bei 10–15% der Patienten kommt es nach einer Laparotomie zur Ausbildung einer Narbenhernie. Mehr als 60 000 Operationen in Deutschland werden wegen einer Narbenhernie durchgeführt. Da es zudem bei einem hohen Prozentsatz dieser Patienten bei inadäquater Reparation wiederum zu einer Herniation kommt, resultiert ein beträchtliches sozioökonomisches Konfliktpotential.

Narbenhernie? Sind Nahtreparationen heute obsolet, oder gibt es doch noch Indikationen? Muss immer eine Netzverstärkung durchgeführt werden, und welche Anforderungen sind an ein ideales Netz zu stellen? Soll das Netz in Onlay- oder in Sublay-Technik eingebracht werden? Ist die Operation offen konventionell oder laparoskopisch durchzuführen? Welche besonderen Probleme ergeben sich bei der laparoskopischen Operation? Darf hier nur ein spezielles Netz implantiert werden, und gibt es eine sichere Fixationsmethode? Darf bei einer parastomalen Hernie ein Netz implantiert werden, und wie sieht es mit der Biomechanik der Bauchdecke nach Reparation großer Brüche mit entsprechend großen Netzen aus?

Es ist uns durchaus bewusst, dass es nur wenige evidenzbasierte Antworten auf diese zahlreichen Fragen gibt. Trotz oder gerade wegen dieses Mangels möchte Ihnen der vorliegende Band, der die Arbeiten ausgewählt kompetenter Autoren auf diesem Gebiet zusammenfasst, einen aktuellen Leitfaden und viele Anregungen für Ihre klinische Praxis bei der Therapie der Narbenhernie an die Hand geben.

Herausgeber Karger


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