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Die Videoüberwachung öffentlicher Räume  391 Seite(n)
Zur Ambivalenz eines Instruments sozialer Kontrolle
Francisco Reto Klauser
ISBN:  3-593-38177-X
ISBN13:  978-3593381770

Die Videoüberwachung öffentlicher Räume
Leserecht 90.00 EUR
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Leserecht ab 2.42 EUR pro Kapitel
Druckrecht 0.12 EUR pro Seite
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Ausschnitt aus dem Kapitel: 4 Die Videoüberwachung in den Printmedien
 
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nur in städtischen Kernzonen, sondern auch in den Medien deutliche Spuren. Diese werden im folgenden Kapitel anhand ausgewählter Artikel vorwiegend var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos quantitativ, nach ihrer inhaltlichen Orientierung aus. Eine vergleichbare Studie wurde ausserdem von McCahill und Norris realisiert (2002b). 25 Die private != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize 4 Die Videoüberwachung in den Printmedien In den letzten Jahren hinterliess die Videoüberwachung nicht können die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Kameras in öffentlich zugänglichen Räumen aufgezeigt werden. Gleichzeitig werden unterschiedliche räumliche Funktionsweisen der Videoüberwachung öffentlicher auf die Videoüberwachung als Aneignungsinstrument öffentlicher Räume bedingt. Andererseits konnten diesbezüglich auch nur sehr wenige Zeitungsartikel gefunden werden. Als eines Videoüberwachung von Grundstücken und Wohnungen wird in den nachfolgenden Darstellungen nicht behandelt. Dies ist einerseits durch die Ausrichtung der Forschungsproblematik schweizerischer Printmedien dargestellt. Verwendet wird hierbei eine Sammlung von rund 250 deutschund französischsprachigen Zeitungsartikeln aus den Jahren 1999 bis Anfang Räume deutlich 25 . Darüber hinaus vermittelt die themenrelevante, mediale Berichterstattung einen Einblick in die Schweizerische VideoüberwachungsDiskussion und in die London Nachbarn in einem langjährigen Nachbarstreit bespitzelt hatten. Die Kamera erlaubte damals die Bestrafung einer der Zankparteien, deren Hunde unerlaubterweise in des Nachbars Grundstück eingedrungen waren (20 Minuten 27.2.2003). var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; der wenigen Beispiele sei jedoch exemplarisch auf die mediale Berichterstattung im Zusammenhang mit einer Überwachungskamera hingewiesen, mit der sich in Dänemark auch von Wiecek und Saetnan (2002) dargestellt. Im Gegensatz zu der vorliegenden Arbeit werteten die Autoren die Zeitungsartikel auch zukünftige Entwicklung der Videoüberwachung. —————— 24 Die Medienberichterstattung zur Videoüberwachung wurde auf der Grundlage von 193 Zeitungsartikeln aus Norwegen und 2005, die auch im weiteren Verlauf der Analyse der Videoüberwachung verschiedentlich zur Anwendung gelangen wird 24 . Auf dieser Grundlage
 
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Europäischen Marktes der Videoüberwachung wurde bereits 1997 auf etwa 1,8 Milliarden Franken situiert (Wege 1/1999: online). Diese Zahlen entsprechen ungefähr der Schweiz, wie auch in anderen europäischen Ländern fehlen genaue Zahlen, die verlässliche Aussagen zuliessen, wie viele Überwachungskameras zurzeit öffentliche wurden, soll damit nur die allgemeine Entwicklungstendenz sowie die ungefähre Grössenordnung des Wachstumsmarktes der Videoüberwachung illustriert werden. Verlässliche, nationale Vergleiche Schätzungen von McCahill und Norris (2002: 2) wurden in den Jahren 1992 bis 2000 allein in Grossbritannien ungefähr 3 Milliarden Pfund (ca. 7,5 Milliarden Schweizer Franken) für die Videoüberwachung ausgegeben. Während dieser Zeitspanne gehen Norris, Armstrong und Moran von öffentlichen Räume beobachten 26 . Schätzungen basieren deshalb meist auf Umsatzzahlen der Hersteller von Überwachungsanlagen. Diesbezüglich werden nachfolgend einige in den Euro. Davon entfallen pro Land zwischen 15 und 30 Prozent auf die Videoüberwachung (Euralarm 2001, in, Hempel/Töpfer 2002: 4). Laut Investitionen von ungefähr 250 Millionen Pfund aus. Dies bedeutet, dass das britische Innenministerium jeweils ungefähr zwei Drittel seines Budgets zur Armstrong (1998), Hempel und Töpfer (2002), McCahill und Norris (2002b) sowie von Norris, McCahill und Wood (2004). var currentZoom = zudem darauf hingewiesen, dass aus der heutigen Sicht bereits zweibis dreijährige Zahlen deutlich zu niedrig sein können. Der Gesamtumsatz des 26 Komparative, überblicksartige Darstellungen des Umfangs und der Geschichte der Videoüberwachung in verschiedenen europäischen Ländern stammen von Norris, Moran und Kriminalitätsvorbeugung in die Aufrüstung der Videoüberwachung investierte. Imposant sind in Grossbritannien deshalb vor allem auch die Wachstumszahlen der Videoüberwachungsbranche. —————— sind auch deshalb schwierig, weil die Zahlen meist aus unterschiedlichen Jahren stammen. In Anbetracht der imposanten Wachstumsraten der Überwachungsbranche sei != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize 48 D IE V IDEOÜBERWACHUNG ÖFFENTLICHER R ÄUME 4.1 Umfang der Videoüberwachung Sowohl in var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos Männedorf. Für das Jahr 2000 schätzte Euralarm das gemeinsame Marktvolumen für Sicherheitssysteme in insgesamt 14 Europäischen Ländern auf 5,2 Milliarden parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; den Einschätzungen von »Euraloarm«, der »Association of European Manufacturers and Installers of Fire and Security Systems« mit Sitz im zürcherischen Medien oder der Fachliteratur dargestellte Zahlen und Schätzungen aufgeführt. Da nicht ersichtlich ist, auf welche Weise die erwähnten Zahlen errechnet
 
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auf den Sicherheitssektor spezialisierten Wirtschaftszeitschrift »En toute sécurité« jährlich um durchschnittlich zehn Prozent (Macherel/Buchs 30.8.2001: online). Die Zeitschrift »Capital« schätzt den französischen Markt der Videoüberwachung im Jahr 2000 auf rund 2 Milliarden Francs Français (ca. 500 Millionen Schweizer Franken) (Elkaim in, Norris/McCahill/Wood 2004: 115). In Frankreich wuchs der durch die Videoüberwachung generierte Umsatz bereits zwischen 1990 und 2000 gemäss der in, Norris/McCahill/Wood, 2004: 112). Ähnlich spektakulär sind die Wachstumsraten der Videoüberwachung auch in den USA. Die amerikanische »Security Industry Association« sprechen von 500.000 alleine zwischen 1996 und 1999 verkauften Kameras im Königreich (Eitle 26.8.2000: 16). »Ein zusätzliches Paar Augen wird Pfund 1990, 361 Millionen Pfund 1998 (Evans 1998, in, Norris/McCahill/Wood 2004: 112) und 1.011 Millionen Pfund 2003 (Security Installer 2004, Dollar. Im Anschluss an den 11. September schätzten Experten den Umsatz für 2001 dann auf über 5,7 Milliarden (Nieto 2002, den Medien zitiert (Balkow 21.8.2002: 8). Falconer selbst nahm im Juli 2002 ein Netz von 400 Kameras in Manchester in der Überwachungsindustrie nur schwer abschätzbar, so ist die Anzahl auf öffentliche Räume gerichteter Kameras noch unklarer. Einig sind sich Experten über die Bürger wachen. Augen, mit denen auch die Polizei besser sieht«, wird beispielsweise der britische InnenStaatssekretär Lord Falconer in Betrieb. In den Jahren 2001 und 2002 wird der Umfang der Videoüberwachung öffentlicher Räume in Grossbritannien je nach Quelle auf 10/2000: 154–155). In der Schweiz wird der Umsatz von insgesamt 12 Firmen, die sich auf die Videoüberwachung spezialisiert haben für != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize D IE V IDEOÜBERWACHUNG IN DEN P RINTMEDIEN 49 Schätzungen sprechen von 100 Million schätzte noch vor den Terroranschlägen des 11. Septembers den nationalen Gesamtumsatz der Videoüberwachungsbranche für das Jahr 2001 auf 1,6 Milliarden das Jahr 2000 auf 60 Millionen Schweizer Franken geschätzt (Zindel 21/2000: 12–14 ). Seither entwickelte sich die Videoüberwachung auch in der Schweiz rasant. Axis, ein weltweit führender Hersteller von Videoüberwachungssystemen schätzt den gesamten Branchenumsatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos zwischen 500.000 (Protector 5/2002: 27), 1,5 Millionen var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; allein für die digitale Videoüberwachung für das Jahr 2005 auf 100 Millionen Franken (Axis online). Sind schon die genauen Zahlen einzig über die Spitzenposition Grossbritanniens, wo gemäss dem »TagesAnzeiger« schon im Jahr 2000 50 Einwohner auf eine Kamera kamen. Schätzungen
 
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etwa 200 Städte der Bundesrepublik Projekte mit Überwachungskameras planen (ZVEI 2001, in, Töpfer 2002: 15). Schätzungen sprechen um die Jahrtausendwende beobachteten (Garcia August 1998: 6). Allein in der Grossregion Paris sollen rund 400.000 Überwachungskameras existieren, davon 320.000 in der Hauptstadt gleichzeitig grünes Licht für die Sicherung öffentlicher Gebäude (Töpfer 2002). In Deutschland liess Horst Herold, Polizeipräsident von Nürnberg 1967 die von 100.000 (Schieck 2001: online) über 300.000 (Roos 2002: 466) bis zu 500.000 Kameras (Lehmann 24.4.2002: online), die von privater, var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos Obwohl damit durchschnittlich eine Kamera auf 14 Personen abfällt, findet gemäss »Independent« in Grossbritannien keine eigentliche gesellschaftliche Debatte zur Thematik fungieren allerdings als Ersatz für ausgediente Modelle. Andere Schätzungen gehen bereits 2001 von bis zu 40.000 var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; selbst. Zwischen 1997 und 1999 haben 201 Städte die Genehmigung zur Installation von Videoanlagen in »Hochrisikogebieten« bekommen. 259 Gemeinden erhielten einer Schätzung des »Independent« waren im Jahr 2004 über 4 Millionen Kameras in öffentlichen Räumen Grossbritanniens installiert (Frith 12.1.2004: 1). von öffentlichen Institutionen betrieben. Gemäss Experten hat sich die Anzahl der Videokameras in Grossbritannien seit diesen Schätzungen nochmals vervielfacht. Laut if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; und 2,5 Millionen Kameras (Macherel/Buchs 30.8.2001: online) geschätzt. Davon werden laut Macharel und Buchs im Jahr 2001 etwa 300.000 Kameras 12). Gemäss »Cash TV« wurden in der Schweiz vor dem Jahr 2000 jährlich 3000 neue Kameras installiert. Zwei Drittel davon (2002) existierten 2002 etwa ein Dutzend Systeme polizeilicher Videoüberwachung. Der Zentralverband der deutschen Elektroindustrie (ZVEI) schätzte jedoch bereits 2001, dass statt. In Frankreich gehen Schätzungen für das Jahr 1998 von ungefähr einer Million Kameras aus, wovon rund 150.000 öffentliche Räume != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize 50 D IE V IDEOÜBERWACHUNG ÖFFENTLICHER R ÄUME (Boltanski 11.9.2002: 6; Digma 1/2002: 7) 2000 zwischen 15.000 und 30.000 Kameras vom Bund, den Kantonen und privaten Eigentümern in öffentlichen Räumen betrieben werden (Zindel 2000: kommunaler oder polizeilicher Seite betrieben werden, um öffentlich zugängliche Räume zu beobachten. Proteste gegen die Überwachung gibt es auch in Deutschland kaum. In der Schweiz sollen laut einem Bericht des »Beobachters«, der Informationen von »Cash TV« wieder aufnimmt, im Jahr ersten Kameras der Bundesrepublik zur Überwachung öffentlicher Plätze installieren. Das erste ausgedehnte Pilotprojekt wurde 1996 in Leipzig gestartet. Laut Töpfer
 
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Dabei werden namentlich drei idealtypische Formen des Raumbezugs von Überwachungskameras unterschieden, die jeweils auf der Ausrichtung des Objektivs, dem Blickwinkel Instrument der Raumaneignung vorzubereiten, werden diese Anwendungsbereiche von Überwachungskameras im Folgenden mit unterschiedlichen räumlichen Formen der Überwachung in Verbindung gebracht. Auch diese Zahl muss längst nach oben korrigiert werden. 4.2 Unterschiedliche Anwendungsbereiche und räumliche Formen der Videoüberwachung Bei einer genaueren der Linse, den Installationspunkten, den Zoomoder Schwenkmöglichkeiten der Kameras sowie auf der Gesamtplanung des Überwachungssystems (Anzahl und strategische Platzierung der var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos kontrollieren. Die Kameras filmen automatisch, sobald Pornoseiten angeklickt werden und übermitteln die Gesichter der Schuldigen auf die Bildschirme der Infostände Diebstahlschutz, Verkehrsüberwachung (sowohl des öffentlichen Verkehrs, wie auch des Privatverkehrs), die Überwachung von Massenveranstaltungen und die polizeiliche Überwachung von Innenstadtbereichen. entnehmen, dass die Stadtverwaltung von Neu Delhi an ihren öffentlichen InternetStänden auf Videokameras zurückgreift, um den Besuch unmoralischer WebSites zu Kameras) var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; (sda 29.11.2001: 15). Ein anderes Beispiel der Videoüberwachung betrifft die Verwendung von Videokameras durch die internationale AtomenergieBehörde (IAEA) zur Überwachung != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize D IE V IDEOÜBERWACHUNG IN DEN P RINTMEDIEN 51 Kameras aus (Hug 23.4.2001: 1). Um die in Kapitel 1.4 dargestellte Konzeption der Videoüberwachung als Raumüberwachung zu verfeinern und um die Analyse der Videoüberwachung als 24.12.2002: 5). Basierend auf der medialen Berichterstattung zur Videoüberwachung in der Schweiz hauptsächlich fünf Anwendungsbereiche von Überwachungskameras feststellen: Gebäudeund Objektschutz, Betrachtung der gesammelten Zeitungsartikel sticht vor allem die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten von Überwachungskameras ins Auge: Einer Agenturmeldung ist beispielsweise zu des Kreislaufes der Nuklearstoffe. Überwachungskameras werden dazu in Atomanlagen installiert, in denen die IAEAInspektoren nicht vor Ort sein können (sda
 
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bedeutet, dass dieser erste Typus der Videoüberwachung öffentliche Räume nicht als Ganzes betrachtet sondern stark eingeschränkt aus der Perspektive subjektiver angrenzende Trottoiroder Strassenräume richten. Der private Ausgangspunkt dieser Überwachungsform definiert einerseits ihre Perspektive – der öffentliche Raum wird von seiner äusseren Grenze zu dem privaten Raum aus betrachtet – während andererseits die Ausrichtung der Kameras die räumliche Logik sowie den öffentlichen Aussenund privaten Innenräumen. In vielen Fällen stellt die visuelle Überwachung des angrenzenden öffentlichen Raumes nicht einmal den Hauptzweck dieser Gebäudeschutzes verwendet. Dabei sind die Kameras meist an einer Gebäudefassade oder unter einem Vordach angebracht, wobei sie ihr Objektiv auf ihnen weder um den Schutz der Benutzer öffentlicher Räume, noch um die var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos bei der Überwachung von Hausoder Geschäftseingängen. Das Kontrollmotiv dieser punktuellen Überwachungslogik beschränkt sich deshalb häufig auf den unmittelbaren Grenzbereich zwischen nur den Eingang, sondern die gesamte Aussenhaut eines Gebäudes als schützenswert. Die Kameras richten sich nicht mehr nur auf einen »Sichtpunkt«, sondern auf eine »Sichtachse«. Beide Überwachungsformen haben jedoch gemeinsam, dass sie einer individuellen Logik der Sicherheit folgen. Es geht Bedürfnisse und in Bezug auf eine individuelle Nützlichkeit. Dabei ist nur ein kleiner Ausschnitt des Raumes von Interesse, wie beispielsweise kann die Videoüberwachung aber auch »Raumlinien« betreffen. Dies ist dann der Fall, wenn eine ganze Gebäudefront überwacht wird. Die Kameras werden dabei nicht mehr vertikal, sondern horizontal ausgerichtet, um den überwachten Raum zu »verlängern«. Dieser Überwachungstypus begreift also nicht mehr Raumlinien und von ausgedehnten Flächen. 4.2.1 Objektund Gebäudeschutz Die meisten Überwachungskameras werden in der Schweiz im privaten Bereich des Objektund != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize 52 D IE V IDEOÜBERWACHUNG ÖFFENTLICHER R ÄUME beruhen: Die Überwachung von Raumpunkten, von geographischen Massstab der Überwachung bestimmt. Die Videoüberwachung konzentriert sich in diesem Fall meist auf spezifische »Risikopunkte« in öffentlichen Räumen. Dies Kameras dar, wird aber bewusst in Kauf genommen, um den Schutz des angrenzenden privaten Raumes zu optimieren. Im Objektund Gebäudeschutz
 
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Punkte des öffentlichen Raumes, die mit einem erhöhten Risiko verbunden sind. Im Gegensatz zu umfangreichen Videoprojekten in Innenstädten werden bei document.body.style.zoom=currentZoom/100; dem Objektschutz meist nur vereinzelte Kameras mit beschränkten technischen Möglichkeiten eingesetzt. Dies bedeutet auch, dass die in den Bereich der Überwachung tretenden Personen nicht durch schwenkbare Kameras verfolgt werden können. Teile des öffentlichen Trottoiroder Strassenraumes werden aber trotzdem mitüberwacht. Die Vergleichbarkeit der Motive dieser öffentlichen und privaten Kameras wird auch aus der Antwort des Berner Gemeinderates vom 1.11.2000 auf eine Bahnhof, den Bubenbergund den Guisanplatz, den Verkaufsraum des Bäre Abi Shops, das Polizeikommando var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize D IE V IDEOÜBERWACHUNG IN DEN P RINTMEDIEN 53 Errichtung von Ruhe und Ordnung der Zürcher Weberstrasse geschah (Minor/Sautter/Braun 12.6.2001:1). Ein anderes Beispiel betrifft die durch Bilder einer privaten Kamera ermöglichte Erfassung von drei im Allgemeinen. Ihr Ziel ist einzig und allein die Verbesserung der Sicherheit des an den öffentlichen Aussenraum angrenzenden Privateigentums. In Interpellation des Grünen Bündnisses sichtbar. Die damals offen gelegten Örtlichkeiten mit staatlichen Überwachungskameras betreffen: Unterwerke und Kraftwerke, Kehrichtverwertungsund Fernwärmeversorgungsanlagen, den sorgen. Auch ihr Blick richtet sich in den meisten Fällen lediglich auf die Aussenhaut, respektive den Eingangsbereich von Risikogebäuden. Auch den gesammelten Zeitungsartikeln wurde diese Art der punktuellen oder linearen Überwachung als Objektund Gebäudeschutz kaum erwähnt, es sei denn bei oder von öffentlichen Gebäuden und Diensten betriebene Kameras) nicht eigentlich das Ziel, für Ruhe und Ordnung in öffentlichen Räumen zu zufällig aufgezeichneten Ereignissen, die das Medieninteresse weckten, wie beispielsweise im Falle eines Rabbiner Mordes, der im Aufnahmebereich einer Firmenkamera an var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos Teenagern, die in der Amerikanischen Stadt Hartford einen geistig Behinderten zu Tode geprügelt hatten (20 Minuten 10.4.2003: 10). Ansonsten breiten Vergleichbar mit den Motiven von Überwachungskameras zum Schutz des Privateigentums verfolgen auch die meisten staatlichen Kameras (zum Beispiel von Elektrizitätswerken hier verdeutlicht die in den meisten Fällen beinahe vertikale und unbewegliche Position der Kameras die Fokussierung der Überwachung auf spezifische sich private Überwachungskameras mit Blick auf den öffentlichen Raum fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, im medialen Schatten staatlicher Projekte aus.
 
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21). Im ersten Betriebsjahr konnten durch die mobil einsetzbare Überwachungsanlage – Kostenpunkt 14.000 Franken (Sträubli 23.6.2000: 22) – 384 Abfallsünder verfolgen diese Kameras doch einen weiterreichenden Kontrollanspruch als die zuvor beschriebenen Kameras zur Aussenhaut und Eingangskontrolle, respektive zum Objektschutz. Es städtischen Sammeldienstes aber schon nach den ersten Wochen wieder vermehrt illegal entsorgt (Walter 12.10.2001: 21). Die präventive Wirkung der Videoüberwachung ertappt werden. Da die Abfallsünder das Fahrzeug des Strasseninspektorats mit den Videokameras jedoch schnell kannten, wurde laut dem Leiter des != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize 54 D IE V IDEOÜBERWACHUNG ÖFFENTLICHER R ÄUME sowie die Kaserne am Waisenhausplatz, das Diese hatte auch deshalb keine grosse Lust, Arbeit und Kosten zu investieren, weil die BussEinnahmen dem Staat und nicht der und Eisfelder (Stadtrat Winterthur 2001). Grosses Medienecho löste damals einzig das Winterthurer Pilotprojekt der Videoüberwachung von Abfallsammelstellen aus (Walter 12.10.2001: hielt also nicht lange an. Im Gegensatz zu Winterthur stellte die St. Galler Gemeinde Gaiserwald die Videoüberwachung der Abfallsammelstelle sogar auf den überwachten Aussenraum selbst. Dieser soll visuell und symbolisch kontrolliert und in diesem Sinn auch »angeeignet« werden. var currentZoom geht nicht mehr nur darum, einen Innenraum durch die Überwachung des angrenzenden Aussenraumes zu sichern. Vielmehr richten sich die Überwachungsintentionen var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos Park Ride Neufeld und die Hallenbäder Weyermannshaus und Wyler (Gemeinderat Bern 1.11.2000). Als Antwort auf eine ähnliche Interpellation des Grünen Gemeinderates Adrian Ramsauer kommunizierte am 11.10.2001 auch der Stadtrat Winterthur die von der Stadt überwachten Orte. Es handelte sich dabei Gemeinde zuflossen, da im Kanton St. Gallen Abfallsünder nicht durch die Gemeinden, sondern durch die Untersuchungsämter gebüsst werden (Raos 2001: 19). Obwohl es auch im Bereich der Überwachung von Abfallsammelstellen vor allem um die punktuelle Überwachung des »Risikopunktes Abfallsammelstelle« geht, wieder ein. Neben der fehlenden Effizienz der Massnahme unterstreicht der »Beobachter« den für die Videoüberwachung notwendigen Aufwand seitens der Gemeinde. um Polizeiund Feuerwehrgebäude, Museumssäle sowie um einige Eingänge des Sozialdepartements und der Technischen Betriebe. Daneben überwachte das Sportamt auch Schwimmbecken = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100;
 
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(Bw 18.5.2002: online). Daneben findet die Videoüberwachung auch in Kirchen immer mehr Verwendung. Nachdem bereits 2001 in der »Neuen Luzerner In diesem Zusammenhang können ebenfalls die zahlreichen Kameras in öffentlich zugänglichen Geschäften oder Museen erwähnt werden. Der Sinn und Zweck Zug. Die besagte Kamera sollte die Plünderung von Opferstöcken unterbinden (Nussbaumer 3.2.2003: 27). Es wird ferner berichtet, die gleiche Strategie 12). Während Kameras zum Objektund Gebäudeschutz vorwiegend öffentliche Aussenräume kontrollieren, werden Kameras zum Diebstahlschutz mehrheitlich in öffentlich zugänglichen Innenräumen installiert. den Medien diskutierte Beispiele des Einsatzes von Videoüberwachung als Diebstahlschutz betreffen Überwachungskameras an Tankstellen gegen den Benzinklau (Huber 22.1.2001: 15), (Ninck 9.2.2003: 13). Wenn schon Kirchen überwacht werden, wieso dann nicht auch Friedhöfe? In einem Artikel der Zeitschrift »Protector«, wurde oder Museen auch relativ var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize D IE V IDEOÜBERWACHUNG IN DEN P RINTMEDIEN 55 4.2.2 Überwachungskameras als Diebstahlschutz In in einzelnen Fällen lediglich einzelne Risikopunkte durch Überwachungskameras als Diebstahlschutz abgesichert werden, können durch den Zusammenschluss mehrerer Kameras in Geschäften dieser Kameras liegt sowohl in ihrer Dimension als symbolisches (präventives) Instrument der Raumkontrolle, wie auch in ihren Aufzeichnungsmöglichkeiten (repressive Videoüberwachung). in der Schweiz, was auch von einem Pfarrer und Videoüberwacher im deutschen Niederhausen, in der »Neuen Zürcher Zeitung« bestätigt wurde gleiche Zeitung zwei Jahre später von einer ohne Absprache mit der Polizei installierten Überwachungskamera in einer katholischen Kirche der Stadt die Idee diskutiert, Überwachungskameras auch auf Friedhöfen einzusetzen, da es auch dort zu Überfällen und Diebstählen kommen könnte (Ubenauf 1/2001: sei ebenfalls im deutschen Kloster Dornach angewendet worden. Dabei sei in Deutschland die Videoüberwachung in Kirchen bereits deutlich populärer als Zeitung« die Möglichkeit einer Überwachungskamera in der Kirche der Gemeinde Malters (LU) diskutiert worden war (Specker 22.5.2001: 25) berichtete die in Warenhäusern gegen Ladendiebstähle (Föhn 18.12.2002: 32) oder in Schulen (z.B. der Mittelschule Obergösgen) im Bereich der Fahrradständer und Garderobe var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos Obwohl auch hier eine klare Ausweitungstendenz der Videoüberwachung sichtbar wird, fehlen Medienberichte weitgehend. Die Raumlogik dieses Überwachungstypus ist uneinheitlich. Während
 
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Einsatz von Kameras als »Flächenüberwachung«, d.h., um die Kontrolle eines ausgeweiteten aber noch immer klar abgegrenzten Gebietes. Im Gegensatz zu der Überwachung von ausgedehnten Innenstadtbereichen durch die öffentliche Hand (die ebenfalls ein Beispiel einer Flächenüberwachung darstellen) wird die private Überwachung ersten Überwachungskameras in Regionalzügen auf ausgewählten Problemstrecken. Dabei handelte es sich jeweils um ein Pilotprojekt auf der Linie Olten–Basel–Delsberg (20 zur Vandalismusbekämpfung technische Überwachungsmassnahmen. In der Schweiz hatte die Videoüberwachung des öffentlichen Verkehrs ihren Ursprung 1999, als das regionale Waadtländer eine ausgedehnte Fläche richten. Dabei geht es nicht mehr um die Sicherung eines »Risikopunktes« oder einer »Risikolinie«, sondern um den Minuten 24.3.2003: 7) und auf der Linie Lausanne–Genf, wobei je 24 Kameras in einer Zugskomposition eingebaut wurden (Blick 12.6.2001: online). und Werte. 4.2.3 Überwachung des öffentlichen Nahverkehrs Europaweit nutzen seit einigen Jahren auch öffentliche Transportunternehmen zur Verbesserung der Personensicherheit und von Einkaufspalästen und ähnlichen Räumen allerdings nur in den wenigsten Fällen aus einer kollektiven Optik legitimiert. Geht es doch erst Laut SBB Chef Benedikt Weibel wurden in den Versuchszügen 80 Prozent weniger Vandalismusdelikte verzeichnet (sda 18.6.2003: online). Diese im Rahmen undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; bestätigt werden. Der durch diese Zahlen entstehende Eindruck der Videoüberwachung als sicherheitstechnisches Wundermittel muss var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != Verkehrsunternehmen BAM (Bière–Apples–Morges) sämtliche Züge mit Überwachungskameras ausrüstete (Lüthi 31.1.2002: online). Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) installierten im Frühjahr 2001 die in zweiter Linie um den Schutz der Kunden. Wichtig ist vielmehr der Schutz der innerhalb des überwachten Raumes positionierten Güter var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize 56 D IE V IDEOÜBERWACHUNG ÖFFENTLICHER R ÄUME ausgedehnte Kamerasysteme entstehen, die sich auf Monate) sowie aufgrund der fehlenden Repräsentativität der untersuchten Zugskompositionen wissenschaftlich irrelevant. Auch kann diese eindrückliche Erfolgsbilanz nicht durch internationale Studien des erwähnten Pilotprojekts auf den Strecken Genf–Lausanne und Olten– Basel–Delsberg eruierten Zahlen sind jedoch infolge der kurzen Evaluationszeit (rund zwei
 
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19 Jährigen durch zwei Jugendliche auf der Zugstrecke Lausanne–Chexbres nicht vermieden werden. Das Opfer, das damals auf die Kamerabilder der in den meisten Fällen nur einen Teil eines umfassenderen Massnahmenpaketes. Seit April 2004 befinden sich beispielsweise auf sämtlichen SBahnZügen in = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; deutlich. Neben den SBB haben auch regionale Transportunternehmen wie die Bern–Lötschberg–Simplon Bahn (BLS), die Zürcher Forchbahn (Häfeli 19.6.2003: 41), der 16) regelt. In ein paar Jahren sollen in einem dritten Schritt sämtliche Regionalzüge videoüberwacht werden. Dabei werden alte Wagen für bereits zur Standardausrüstung. Trotz dieser für die Schweiz einmaligen Generalisierung der Videoüberwachung konnten negative Schlagzeilen wie der Überfall auf einen je 30.000 bis 40.000 Franken durch die Genfer Firma Firstec (Guertchakoff 30.7.2004: 6) nachgerüstet. In neuen Wagen gehören die Überwachungskameras war (Ellgass 30.6.2004: 3). Das zukünftige Verbreitungspotential der Videoüberwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln wird nicht nur durch die Tragweite des SBBVorhabens Regionalverkehr Bern–Solothurn (RBS), der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) (Baumann 17.10.2003: 15), respektive die städtischen Verkehrsbetriebe in Genf (TPG) (Sartorius 7.3.2002: 12; != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize D IE V IDEOÜBERWACHUNG IN DEN P RINTMEDIEN 57 vielmehr relativiert werden 27 . Auch zeigt die Meldung des Diebstahls einer in einer Zugskomposition eingebauten Überwachungskamera im »Le Matin« (Prin 30.8.2002: 4), dass das bereits in den Medien und auf Hinweisschildern kommunizierten Videoüberwachung zurückgreifen wollte, musste feststellen, dass die Kamerainstallation noch nicht in Betrieb var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos Kameraexperiment nicht ohne Schwierigkeiten ablief. Bis Ende 2004 weiteten die SBB die Videoüberwachung dank einem Budget von rund 9 Millionen der Region Zürich nach 21 Uhr zwei Begleitpersonen in den Waggons (Baumann 17.10.2003: 15). —————— 27 Bis heute sind diesbezüglich Chevalier 7.3.2002: 11) und Basel (BLT) (lvi 22.4.2003: 3) kürzlich in ihren Fahrzeugen Überwachungskameras montiert. Die Videoüberwachung bildet dabei allerdings keine aktualisierten Zahlen für die Öffentlichkeit erhältlich. Dies obwohl mittlerweile ein Grossteil der Regionalzugsflotte mit Überwachungskameras ausgerüstet wurde. var currentZoom Franken auf 225 Regionalzugswagen aus. Dieses Vorgehen wird rechtlich durch eine per 1. Januar 2004 in Kraft getretene gesetzliche Verordnung des Bundesrates abgestützt, die die Verwendung der Videoüberwachung in Bahnhöfen und Zügen der SBB, als Bundesorgan laut Datenschutzgesetz (sda 6.12.2002:
 
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Verkehrsmittel zu gehören. Obwohl die Kameras jeweils nur einen kleinen und abgeschlossenen Raum (punktuell) überwachen, wird durch die absehbare Generalisierung einzelnen Haltestellen zu installieren (20 Minuten 21.8.2002: online). Die Videoüberwachung beschränkt sich allerdings nicht auf städtische Bahnhöfe, sondern richtet sich Anfang 2005 verlauten, sämtliche RailCitys (also zusätzlich auch die Bahnhöfe von Winterthur, Luzern, Genf und Lausanne) mit Überwachungskameras auszurüsten (Brechbühl der Videoüberwachung innerhalb dieses Raumtypus im Endeffekt eine sehr ausgedehnte räumliche Fläche kontrolliert. Durch den Zusammenschluss vieler Kameras, die jeweils in ihrem Alltag auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind nicht nur aufhalten wollen, sondern auch aufhalten müssen. Umso wichtiger scheinen deshalb var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos Regionalzügen Alarmtasten und Gegensprechanlagen zu installieren (Willimann 19.1.2004: 4). Überwachungskameras scheinen in der Schweiz also in Zukunft zur Grundausstattung öffentlicher 9.3.2001: online). Auch hier verfolgt die Videoüberwachung je nach Bahnhof entweder eine punktuelle Überwachungslogik (im Falle der Videoüberwachung von präzisen Risikopunkten wie Bankomaten oder Geschäftseingängen im Bahnhofshopping) oder eine Logik der Fläche (falls der gesamte Bahnhof systematisch überwacht wird). var Bereich der Verbrechensbekämpfung. Zusätzlich zu der Überwachung des Innenraumes öffentlicher Verkehrsmittel werden auch immer mehr Bahnhöfe und Tramstationen mit Überwachungskameras einen isolierten Raumpunkt überwachen, entsteht eine ausgedehnte Flächenüberwachung. Dabei handelt es sich gewissermassen um Räume, an denen sich Personen, die eine hohe Transparenz der Massnahme sowie eine umfassende Information der Fahrgäste über eventuelle Erfolge der Kameras im präventiven oder repressiven genannt (Schaible Mai 2004: 24), von den SBB sowie den TPG eingesetzt (Hostettler 1/2004: 1). Die SBB planen ferner, in != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize 58 D IE V IDEOÜBERWACHUNG ÖFFENTLICHER R ÄUME Daneben werden jugendliche Zugbegleiter, »Grands Frères« ausgerüstet. Während der Zürcher Hauptbahnhof schon seit Jahren mit über 60 Kameras überwacht wird (Kuert 2.5.2001: 33), liessen die SBB ebenfalls an ländliche Regionen, wie im Fall der SBB Bahnhöfe in Bettlach (SO) (Vogt 24.11.2003: online) und Schöfflisdorf (ZH) (Wegmann/Jaggi 14.2.2005: 2). Um auf negative Ereignisse zu reagieren, meldeten auch die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) schon im Jahre 2002, Kameras an currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100;
 
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!= undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; und München eingesetzt (Jäggi 15.7.2003: 48; Borchers, 2002: online). Während diese Systeme auf Freiwilligkeit beruhen, wird am Flughafen Zürich das des Eurotunnels zwischen Frankreich und England. Dabei geht es nicht zuletzt darum, Flüchtlinge aufzuhalten, die durch den Tunnel den Ärmelkanal zu überwinden versuchen (Balmer 13.2.2002: online). Im Bereich des Flugverkehrs liess SwissSprecher Markus Baumgartner im Jahr 2002 gegenüber den Medien Neben dem öffentlichen Nahverkehr werden auch im öffentlichen Fernverkehr immer mehr Kameras eingesetzt. Ein spektakuläres Beispiel diesbezüglich betrifft die Überwachung Gesichtserkennungssystem Farec erprobt, mit dem in Verdachtsfällen die biometrischen Gesichtsmerkmale von Einreisenden visuell erfasst und mit einer Datenbank verglichen werden der Zürcher Polizeidirektorin Rita Fuhrer ein wirksames Verfahren ausarbeiten sollte, um bereits abgewiesene Asylbewerber zu identifizieren (Baumann 16.12.2000: 19). Laut die Zugangskontrolle zu einem Gebäude sondern zu einem Land geht, bleibt die Logik der Überwa var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom können. Das System wurde im Jahr 2000 von einer Projektgruppe vorgeschlagen, die im Auftrag der damaligen Bundesrätin Ruth Metzler und eine weiterentwickelte Möglichkeit der punktuellen Verwendung von Kameras zur Eingangskontrolle dar. Auch hier sollen die Personen zuerst kontrolliert werden, bevor Personen sechs Einreisenden ohne Reisepapiere die Herkunft nachgewiesen werden (20 Minuten 31.4.2003: 7). Diese Art der Videoüberwachung an Flughäfen stellt != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize D IE V IDEOÜBERWACHUNG IN DEN P RINTMEDIEN 59 4.2.4 Überwachung des öffentlichen Fernverkehrs als die Überwachung von Flugzeugkabinen ist die Flughafenüberwachung, die zunehmend automatisiert wird (Meier 7–8/2000: 20). So kündigte beispielsweise die britische sie in den weiträumigen und nur bedingt kontrollierbaren Innenraum eintreten dürfen. Obwohl es bei der »Eingangskontrolle« an Flughäfen nicht um verlauten, die Kabinen der 26 SwissLangstreckenmaschinen würden seit Anfang Jahr systematisch mit Kameras bestückt (sda 15.6.2002: online). Technisch weiter entwickelt var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos Ein vergleichbares System wird probeweise auch auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol (Elsener 10.1.2003: 3; Hug 23.4.2001: 7) sowie in Frankfurt einem ersten Fazit der Kantonspolizei Zürich nach einer dreimonatigen Testphase konnte bei rund 500 erfassten, vermessenen und mit Referenzdaten verglichenen Regierung an, ausländischen Passagieren ab Mitte 2005 eine elektronische IrisErkennung anzubieten, um die Einreise zu beschleunigen (20 Minuten 16.6.2004: 10).
 
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Gebäuden, wie dies bei der Überwachung des öffentlichen Verkehrs der Fall ist, sondern auf die Fahrbahn, das heisst, auf den einzutreten wünschen wird dies auch gestattet. 4.2.5 Überwachung des Privatverkehrs Der Kameraeinsatz zur Überwachung des inner und inter urbanen Privatverkehrs räumlichen Verteilung der zu überwachenden Risiken oft strategisch positioniert. Wie an den Fallbeispielen der Genfer Autobahn(Ruegg/November/Klauser 2004) und Flughafenüberwachung 28 Nutzung von Schnellstrassen die Risikoerkennung relativ einfach automatisiert werden. Historisch gesehen stellt die Verkehrsüberwachung deshalb nicht nur einen der ersten sichtbar wurde, werden Überwachungskameras hierfür auch oft an den Rändern (Verbindungsund Zutrittswegen) des zu überwachenden Gebiets platziert. Die Kontrolle des != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize 60 D IE V IDEOÜBERWACHUNG ÖFFENTLICHER R ÄUME chung gleich: Nicht allen Personen, die für den Verkehr vorgesehenen Aussenraum. Um eine möglichst lückenlose Überwachung zu erreichen, werden meist komplexe Sicherheitssysteme mit mehreren hundert beweglichen usage public« untersucht werden. Die Forschungsergebnisse sind zurzeit noch unveröffentlicht. var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; ist ein weiterer klassischer Anwendungsbereich der Videoüberwachung. Dabei richten sich die Kameras allerdings nicht auf den Innenraum von Fahrzeugen oder Einsatzbereiche der Videoüberwachung dar. Sie ermöglichte auch die ersten Versuche der Überwachungsautomatisierung, wie beispielsweise die automatische Identifikation unbewegter Gegenstände auf und hierarchisierung eingesetzt. Im Gegensatz zu der Überwachung von schwer vorhersehbaren Risiken wie im Kriminalitätsoder Terrorismusbereich kann aufgrund der monofunktionalen var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos diesem Sinn sehr ausgedehnte, räumliche Verkehrslinien. Diese müssen allerdings nicht unbedingt lückenlos überwacht werden. Vielmehr werden die Kameras entsprechend der der Fahrbahn (Aschmoneit Mai —————— 28 Die Genfer Flughafenüberwachung konnte im Rahmen des Nationalfondsprojekts »Vidéosurveillance et risques dans l’espace à Kameras verwendet. Allein die Autobahnüberwachung der Luzerner Kantonspolizei umfasst beispielsweise 300 Kameras (Felder 26.9.2000: 25). Die Verkehrsüberwachung kontrolliert also in Raumes wird dadurch optimiert. Das heisst, die zur Verfügung stehenden Mittel werden möglichst gezielt in Bezug auf eine vorgängige Risikoselektion
 
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var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; erkannt. Falls das kontrollierte Autokennzeichen zur Fahndung ausgeschrieben ist, löst das System automatisch bei der Verkehrspolizei Alarm aus. Im Februar != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize D IE V IDEOÜBERWACHUNG IN DEN P RINTMEDIEN 61 2000: 12), respektive die »intelligente« Genf, wo eine auf einer Zufahrtsstrasse der Genfer Umfahrungsautobahn platzierte Kamera einen Mordfall nach »Chicagoer Vorbild« mitverfolgte, bei dem ein VerkehrsüberwachungsAutomatisierung wurde 1998 im Rahmen eines Pilotprojektes auf der A1 im Bareggtunnel (AG) getestet. Dabei wurden sämtliche Autokennzeichen per Video nur an Autodiebe und andere Straftäter, sondern auch an Automobilisten, die die obligatorische Haftpflichtversicherung für ihr Fahrzeug nicht bezahlt haben. verwiesen (Kuert 2.5.2001: 32). Im Gegensatz zu der monofunktionalen Nutzung von Autobahnen können Strassen in Quartieren und Innenstadtbereichen unter Umständen Lenker eines Personenwagens bei einer Ampel aus einem anderen Auto erschossen wurde (Preti/Schouwey 29.6.2001: 21). Interessant ist in diesem Zusammenhang var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos Im Jahr 2002 waren dies im Kanton Zürich laut einem Bericht des »TagesAnzeigers« 3.087 Personen (Grob 22.2.2003: 14). Als letztes Beispiel der automatisierten Videoüberwachung im Privatverkehr sei auch auf den Einsatz von Überwachungskameras zur Erfassung von LSVA Daten bei Lastwagen lebendige öffentliche Räume darstellen. Kameras könnten auf solchen Strassen deshalb nicht nur zur Verkehrsüberwachung, sondern auch anderweitig eingesetzt werden (Rohrer 2003 liess die Stadtpolizei Zürich zudem die Anschaffung eines vergleichbaren, mobil einsetzbaren Systems verlauten. Gemäss Medienberichten richtet sich dieses nicht aber vor allem die Geschichte der Verkehrsüberwachung in der Innenstadt St.Gallens, wo 1972 die ersten Kameras montiert wurden. Im März erfasst und mit der Fahndungsdatenbank des Bundes (Ripol) verglichen (AP 11.6.1998: 14). Zurzeit ist dieses automatische FahrzeugNummernErkennungsSystem (Afnes) ebenfalls in 1985 wurde die Installation von 4 zusätzlichen Verkehrskameras vom Stimmvolk abgelehnt. Die Bürger befürchteten insbesondere, die Videoüberwachung diene der Überwachung Videoüberwachung zur Verkehrsregulierung, bei der die Kameras beispielsweise lange Wartekolonnen vor Rotlichtern erkennen (Aebli 26.3.2002: 17). Eine weitere Möglichkeit der 4.1.2000: 14). Dass im Ausnahmefall selbst mit Kameras zur Autobahnüberwachung kriminelle Vorkommnisse mitverfolgt werden können verdeutlicht ein spektakulärer Vorfall in einem Rotlichtblitzgerät am Zürcher Sihlquai eingebaut (Grob 27.6.2000: 15). Laut Polizeiangaben werden dabei rund 85 Prozent der Schweizer Fahrzeug Kontrollschilder
 
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Im Rahmen des Pilotprojektes »Carlos« (organisierter Autostopp) wurden nämlich in der Region Kirchberg Kameras getestet, die nicht zur Überwachung des = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; privater Herrschaft. Vergleichbar mit der Überwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln soll die Überwachung von Massenveranstaltungen nicht nur einen spezifischen Risikopunkt sichern, geht es nicht um die Überwachung eines öffentlichen Aussenraumes, sondern um die Kontrolle eines kommerziell genutzten, allgemein zugänglichen Raumes unter Änderung des städtischen Polizeireglements angenommen, Kameras »zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung« erlaubt und damit den Volksentscheid von 1987 4.2.6 Überwachung von Massenveranstaltungen Massenveranstaltungen, wie beispielsweise Eishockeyoder Fussballspiele gehören ebenfalls seit längerem zu den typischen Anwendungsbereichen der Videoüberwachung. Dabei var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos stimmten die St.Galler dann Kameraobjektiven zu, die keine Personenidentifikation zulassen. Am 23. Mai 2000 hat jedoch der Grosse Gemeinderat eine Risikospiele wie St.Gallen gegen GC videoüberwacht (NZZ 6.4.1996: 63). Permanent mit Videoüberwachung kontrolliert werden die Matchbesucher beispielsweise im Eishockeystadion des Verkehrs, sondern zur Sicherung von Autostoppstandorten eingesetzt wurden und deshalb keine ausgedehnten Verkehrslinien, sondern präzise Risikopunkte betreffen (Waldmeier 8.3.2003: online). sondern innerhalb eines grösseren Gebietes für Ruhe und Ordnung sorgen (Flächenüberwachung). So wurden beispielsweise in der Schweizer Fussballmeisterschaft bereits 1996 11). Bezüglich des Einsatzes von Kameras zur Überwachung von Massenveranstaltungen setzten die olympischen Sommerspiele 2004 in Athen neue var currentZoom != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize 62 D IE V IDEOÜBERWACHUNG ÖFFENTLICHER R ÄUME von Demonstrationen. Am 6. Dezember 1987 HC Lugano (NLZ 7.8.2001: 38). Laut dem Reglement der Uefa müssen auch alle Stadien von Clubs, die in der Champions mit Kameras auszurüsten (Breu 2.2.2001: online). Zum Schluss kann noch eine etwas andere Einsatzmöglichkeit von Kameras im Verkehrsbereich erwähnt werden. rückgängig gemacht. Erste Vorbereitungen wurden bereits im folgenden Jahr getroffen, um die Unterführungen am Brühltor, am Hauptbahnhof und am Platztor League in den Gruppenspielen oder im Uefa Cup in der dritten Runde sind, mit Überwachungskameras ausgerüstet sein (UEFA Reglement 2004:
 
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in Auftrag gegeben, um rechtliche Grundlagen für die Kameras zu schaffen (Schwendener 5.4.2001: online). Als dieses Vorhaben dann jedoch aufgrund and intelligence) als Herzstück des 1,2 Milliarden teuren olympischen Sicherheitskonzepts umfasste nicht nur tausende von Computern, 1577 Überwachungskameras, Bewegungsmelder und primär um Ruhe und Ordnung, sondern vor allem darum, terroristische Anschläge zu verhindern. Das C41 System (command, control, communication, computers explizit als staatliche Sicherheitsund Ordnungsmassnahme eines öffentlichen Aussenraumes legitimiert wurde, konzentrierte sich auf die rund 1,2 Kilometer lange Prostitutionsmeile in eines negativen Beschlusses des Stadtrates misslang, var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; der Stadt Olten. Wie erwähnt wird die Strassenprostitutionsüberwachung als praktisches Fallbeispiel in dieser Arbeit behandelt. Daneben können in der Schweiz der »Zeit« bestätigte bleibt die gesamte Überwachungsinfrastruktur, die klar eine Logik der Flächenüberwachung verfolgte, auch nach den Olympischen Spielen in Athen bestehen (Boeing 8.7.2004: 27). 4.2.7 Ausgedehnte Innenstadtüberwachung Die Schweiz kennt noch keine flächendeckende, polizeiliche Videoüberwachung sozialer Risikokategorien in Innenstadtbereichen Medien behandelt, da einige Vorhaben seitens der Polizei oder der politischen Behörden in diese Richtung zielten. Das erste Projekt, das mehrere politische Vorstösse verzeichnet werden, die jeweils mehr oder weniger räumlich ausgedehnte öffentliche Örtlichkeiten unter polizeiliche Videoüberwachung stellen wollten (Plätze, wie dies in England oder den USA der Fall ist. Trotzdem wurde dieser Anwendungsbereich der Videoüberwachung relativ ausgiebig in den überwachen. Die mediale Berichterstattung diesbezüglich reicht bis in das Jahr 2000 zurück (sda 30.6.2000: online; Bühler, 23.5.2000: online). 2001 konnte != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize D IE V IDEOÜBERWACHUNG IN DEN P RINTMEDIEN 63 Massstäbe. Dabei ging es nicht Unterwassersensoren in Hafenbecken, sondern auch Zeppeline, die permanent Nahaufnahmen der Sportkomplexe aus der Luft lieferten. Wie der zuständige Mediensprecher gegenüber var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos Strassen etc.). Einer davon bestand in der Absicht des ehemaligen Berner Polizeidirektors Kurt Wasserfallen, mehrere Stadtparks der Stadt Bern zu gelesen werden, der Berner Gemeinderat wolle die Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen in Bern ermöglichen und habe die Ausarbeitung eines Reglements
 
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scheiterte sein Projekt am öffentlichen Widerstand. Dieser Widerstand kann an einer von den Jungen Sozialisten initiierten Petition verdeutlicht werden, die vom Gemeinderat mit 65 zu 46 Stimmen abgelehnt worden war (Huber 15.7.1999: 19), fand zwei Jahre später im Stadtrat eine Bestrebungen des Bieler Polizeidirektors und Präsidenten der Freiheitspartei Schweiz, Jürg Scherrer, die im Rahmen der Expo 02 auf Zufahrtsstrassen installierten auf die ungenügende Rechtssituation, bis auf Weiteres auf die Videoüberwachung zu verzichten (Gyr 13.2.2003: 41). var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos Vorstösse, zum Zweck der Kriminalitätsund Drogenbekämpfung im Kreis 4 im Bereich Zwinglistrasse/Langstrasse Überwachungskameras zu installieren. Obwohl 1999 ein erster Vorstoss zu gereizten Reaktion seitens der SP, die das Projekt zum Scheitern brachten (Einhaus 14.3.2002: online). Ebenfalls keinen Erfolg hatten die die beiden Plätze der »Grossen Schanze« und der »Münster Plattform« auf dem Verordnungsweg einzuführen (DienerMorscher 11.3.2002: online). Dies wiederum führte der Kanton beabsichtige, den Einsatz von Videoüberwachung demnächst durch ein neues, kantonales Informations und Datenschutzgesetz gesetzlich zu regeln (mth 31.8.2001: 3; Engel 10.12.2001: online). Obwohl Scherrer Überwachungskameras ohne Aufzeichnungsmöglichkeiten anstrebte, um zu verhindern, dass diese datenschutzrelevant würden (Graber 18.12.2001: online), Trotz einer erneuten Debatte im Stadtzürcher Gemeinderat, der je ein Postulat der FDP und der SVP an den Stadtrat überwiesen != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize 64 D IE V IDEOÜBERWACHUNG ÖFFENTLICHER R ÄUME prüfte Wasserfallen, Überwachungskameras in »Angsträumen« wie 8.1.2002: online) sowie durch mehrere öffentliche Kundgebungen bekämpft (Latscha 13.5.2002: online). In der Stadt Zürich versuchte die SVP durch mehrere Kameras in den Innenstadtbereich zu verschieben, um der negativen Sicherheitslage Biels entgegenzuwirken (Hofman 3.4.2001: 9; Oberli 28.1.2002: 9; Spring 23.4.2002: hatte, um für die Bekämpfung des Drogenhandels im Langstrassenquartier die Nutzung von Überwachungskameras zu ermöglichen, vermeldete das Polizeidepartement mit Verweis 15; sda 31.8.2001: online, Huber, 12.2.2003, online). 2003 kam es dann zu der vorläufig letzten Episode rechtsbürgerlicher Überwachungsbestrebungen in Zürich. erneute Diskussion zur juristischen Zulässigkeit der Videoüberwachung statt. Der Stadtrat befand damals, es sei nicht sinnvoll, auf Gemeindeebene vorzupreschen, da 2474 Unterschriften umfasste (Favre 31.3.2001: online). Das Projekt wurde damals von Überwachungsgegnern auch mit in der Innenstadt platzierten Kartonkameras (Latscha != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100;
 
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var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos unterbinden (Mattmann 16.6.2004: 23). Verschiedene ländliche Kantone, darunter Nidwalden und St. Gallen, haben auch bereits ihre Gesetzgebung der Videoüberwachung angepasst, Entwicklung statt, wie dies im Zusammenhang mit der Überwachung von Bahnhöfen aufgezeigt werden konnte. Anfang 2003 forderte die damalige FDPPräsidentin != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize D IE V IDEOÜBERWACHUNG IN DEN P RINTMEDIEN 65 Kameras als Ordnungsmassnahme in öffentlichen schrieb von Absichten der Polizei, öffentliche Plätze oder Einrichtungen wie WCAnlagen und Feuerstellen versuchsweise mit Videoüberwachung auszurüsten, um Vandalenakte zu interessiert ist, als an längerfristigen Lösungen einer nachhaltigen Sicherheitspolitik. var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; Verkehrsmittel mit Kameras zu überwachen (Stauffer 11.2.2003: 6). Auch berichtete im Oktober 2002 das »Grenchner Tagblatt« von der Diskussion in nur ein Instrument einer »symbolischen Politik« darstellt, die mehr an der kurzfristigen Wirkung von Überwachungskameras im Hinblick auf anstehende Wahlen wird bleibt abzuwarten. Unklar ist auch, wie sich die Bevölkerung in diesem Zusammenhang verhalten wird. Klar ist jedoch, dass der um Problemzonen überwachen zu können (Favre 4.10.2000: online). Der aktuelle Trend zeigt also klar in Richtung eines vermehrten Polizeieinsatzes der ausgedehnten Flächenüberwachungen der Polizei in unseren Innenstadtbereiche zu rechnen ist. Ob dann der bis jetzt spürbare Widerstand der Linken abbrechen zur Autobahnüberwachung eingesetzt werden und nachdem seit Kurzem Videokameras immer systematischer im öffentlichen Verkehr Verwendung finden, kann die Vermutung geäussert Bedarf besteht, bisherige Projekte seriös auszuwerten und gewissenhaft zu überprüfen, ob die Videoüberwachung ihre Versprechen tatsächlich einhalten kann und nicht Aussenräumen sind nicht nur in Städten, sondern auch auf dem Land immer mehr ein Thema. Es findet also eine analoge werden, dass spätestens bis zu den kommenden Grossereignissen (wie beispielsweise der FussballEuropameisterschaft 2008 in der Schweiz und in Österreich) mit Videoüberwachung in öffentlichen Räumen. Die rechtlichen Grundlagen sind vielerorts gelegt. Nachdem Überwachungskameras nun schon längere Zeit zum Diebstahl, Objektsschutz sowie Moosseedorf (Kanton BE, 3551 Einwohner im Jahre 2000) über die Videoüberwachung des Dorfplatzes (Ruf 16.10.2002: online). Die »Neue Nidwaldner Zeitung« Christiane Langenberger anlässlich der Präsentation eines Massnahmenpaketes zur Erhöhung der Bürgersicherheit beispielsweise, ganz allgemein Bereiche wie Bahnhöfe, Unterführungen, Drogenszenen oder
 
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Obwohl Webcams vereinzelt mit Bedenken im Datenschutzbereich verbunden sind, handelt es sich doch in den meisten Fällen um einen Service, der nicht das Ziel verfolgt, Personen zu identifizieren. Webcams richten sich vor allem auch an eine breite Öffentlichkeit (Schneeverhältnisse in datenschutzrelevante Informationen verbreitet werden können (Chalupny 26.8.2004: 13) musste speziell die Zürcher Seepolizei erkennen, die auf Drängen des kantonalen Datenschutzbeauftragten werden konnten (Bulletin SEV/VSE 11/2001: 9). Wie auch in diesem Fall finden Kameras zur Arbeitsoptimierung auch anderenorts vor allem in != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize 66 D IE V IDEOÜBERWACHUNG ÖFFENTLICHER R ÄUME 4.2.8 Videoüberwachung als Arbeitsoptimierung und Werbemittel (Flächenüberwachung) vom Wareneingang über die einzelnen Verarbeitungsschritte bis zum Warenausgang mit Überwachungskameras auszustatten, die dann via Internet von Wurstliebhabern eingesehen der Fall ist wird dadurch abgeschwächt. Oft sind diese Kameras auch nicht fix auf einen bestimmten Ort ausgerichtet, sondern übermitteln Ängste der Bevölkerung in Zeiten von BSE zu beseitigen, plante die Firma laut Medienberichten im Jahr 2001, die gesamte Fabrik ihre Webcams so einstellen musste, dass auf den Aufnahmen keine Personen mehr identifizierbar waren (Häuptli 22.7.1999: 13; Eitle 18.1.2000: 2000). von Kameras zu kommerziellen Werbezwecken. Ein amüsantes Beispiel in diesem Zusammenhang stammt von der bayrischen WurstFirma Wolf GmbH. Um die Wintersportorten, Wellengang für Surfer, Verkehrsaufkommen auf Verbindungsstrassen etc.). Der Gegensatz zwischen Überwachern und Überwachten, wie dies bei Kameras im Sicherheitsbereich privaten Räumen Verwendung. Laut Schätzungen sind in der Schweiz in privaten und öffentlichen Räumen etwa 50.000 Webcams im Einsatz. Ein werden. Dabei geht es nicht um die Kontrolle unterschiedlicher Risikokategorien, sondern um Aufgaben im Bereich der Arbeitsoptimierung (im Sinn eines (Webcams) Obwohl die Videoüberwachung in den Medien vor allem als Sicherheitsinstrument dargestellt wird, können zwei weitere Anwendungsbereiche von Überwachungskameras erwähnt im Gegenteil durch Schwenkbewegungen und einen offenen Winkel ihres var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos verbesserten und vereinfachten Ablaufes einer Tätigkeit wie zum Beispiel Kameras, die in Bussen die Eingänge filmen), respektive um den Einsatz gewisser Teil davon richtet sich an Interessenten einer mit der gefilmten Örtlichkeit in Verbindung gebrachten Dienstleistung. Dass dabei aber auch
 
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hatte, die die Bilder direkt in ihr Schlafzimmer übertrugen, wurde zu 4 Monaten Gefängnis bedingt, 25.000 Franken Busse und rund != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize D IE V IDEOÜBERWACHUNG IN DEN P RINTMEDIEN 67 Objektivs einen räumlich möglichst weitreichenden Super Bowl Finals 2001 (USA) stellt ein oft zitiertes Beispiel dar, um die Missbrauchsgefahr von Überwachungskameras zu untermauern. Die Aktion die räumliche Logik von Kameras, die zu Voyeurismus Zwecken installiert wurden, kann davon ausgegangen werden, dass es sich in den Eindruck eines Gebietes. Ihr Raumbezug betrifft also keine Raumpunkte sondern ausgedehnte Flächen (Flächenüberwachung). Auch hier übermitteln die Kameras jedoch raumspezifische zu komplettieren müssen ebenfalls Missbräuche von Überwachungskameras erwähnt werden. In diesem Zusammenhang werden Überwachungsprojekte behandelt, die in den Medien als durch Strafen geahndet. Die Geschäftsführerin des Pariser Modehauses, die heimlich 19 Kameras in der Boutique und auf den Gängen installiert 20.000 Franken Wieder var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; wie zum Beispiel bei den Bespitzelungen der Mitarbeiter des Pariser Modehauses Azzaro, wurden die Verletzungen von Datenschutzbestimmungen rechtlich anerkannt und Beispiel betrifft die staatliche Videoüberwachung des Tiananmen Platzes in Peking, die zu der Festnahme zahlreicher Demonstranten im Jahr 1989 führte meisten Fällen um einzelne, punktuell eingesetzte Kameras handelt, die weniger darauf abzielen, ein weiträumiges Gebiet zu kontrollieren, als vielmehr möglichst var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos (Vitalis 3/1998: 26–27). Auch hier blieb es bei einigen kritischen Stimmen, ohne jedoch die Verantwortlichen zu belangen. In anderen Fällen, wurde jedoch von der zuständigen Polizei als legaler Test der automatischen Gesichtserkennungsmöglichkeiten von Kameras bezeichnet (Blick 2.2.2001: online). Ein anderes datenschutzrechtlich und/oder moralisch bedenklich eingestuft wurden, wobei am Schluss dieses Kapitels auch die VoyeurismusProblematik kurz dargestellt wird. In Bezug auf genaue Bilder spezifischer Lokalitäten wie Toiletten, Duschen etc. zu übermitteln. Die unangekündigte, digitale VideoErfassung und Überprüfung der 75.000 Besucher des Informationen, die auf den Monitoren eingesehen werden können. 4.2.9 Missbräuche der Videoüberwachung Um das mediale Panorama möglicher Anwendungsbereiche der Videoüberwachung
 
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einem Artikel in »Le Monde« (Garcia 6.8.1998: 6) wurden die Bilder von besagter Putzfirma benutzt, um streikende Arbeiter zu identifizieren. (BAG), der im Hauptsitz in Liebefeld in der Frauendusche eine Kamera installiert hatte und fristlos entlassen wurde (20 Minuten 15.1.2003: var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos die Damentoilette gefilmt hatte (Gallo 15.2.2001: online), ein Angestellter der Luzerner Kantonalbank, der auf der Damentoilette eine Überwachungskamera installiert hatte »Beobachters« die Kamera eines Briefzentrums der Post entfernt werden, die unerlaubterweise die Belegschaft gefilmt hatte (Zindel 10/2000: 12). Auch eine Familienstreit zwischen Vater und Sohn wurde letzterer durch die Strafkammer des Zürcher Obergerichts verurteilt, da er an der gemeinsam mit Toiletten filmen, bis zu zwei Jahre ins Gefängnis müssen (Gaugele 21.9.2003: 2–3). var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize 68 D IE V IDEOÜBERWACHUNG ÖFFENTLICHER R ÄUME gutmachung verurteilt (Letessier Oktober 2000: 152). zahlreiche voyeuristische Vorfälle im Zusammenhang mit Überwachungskameras medial behandelt. Ein Beispiel betrifft den Fall eines Sektionschefs des Bundesamtes für Gesundheit Stunden Filmmaterial angesammelt (sda/AP 6.11.2002: 6). Erwischt wurde auch der Besitzer einer Sandwichbar in Chiasso, der mit einer versteckten Kamera Auch in der Schweiz wurden in den vergangenen Jahren einige Missbräuche der Videoüberwachung publik. So musste laut einem Bericht des Berner Sicherheitsfirma, die zur Effektivitätssteigerung Cafeteria und Telefonzentrale überwacht hatte, musste ihre Kamera wieder abmontieren (Zindel 10/2000: 12). In einem Um der VoyeurismusProblematik Herr zu werden, soll in Deutschland erreicht werden, dass Personen, die andere Menschen heimlich in Umkleidekabinen oder Unklar ist hingegen, welche Folgen die Weitergabe von aufgezeichneten Bildern der Pariser Verkehrsbetriebe RATP an die Putzfirma Comatec hatte. Gemäss (Blick 10.11.2003: online), respektive ein Unihockey Trainer, der seine Jungs unter der Dusche ins Visier genommen hatte (Blick 25.10.2004: online). seinem Vater genutzten (privaten) Liegenschaft Überwachungskameras angebracht hatte, die den Privatbereich des Vaters tangierten (Felber 5.3.2002: 48). Daneben wurden auch 7). Ebenfalls zu voyeuristischen Zwecken hatte ein Bademeisters in Kriens (LU) eine Kamera in der Damenumkleidekabine installiert und dabei 225
 
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»NZZ am Sonntag« bereits 2002 (Brendel 11.10.2002: 57). Auch technologische Grosskonzerne arbeiten intensiv an einer Verbesserung der »intelligenten Videoüberwachung«. Die currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; Computer automatisch die Polizei (Eitle 26.8.2000: 16). Neben Newham werden in Grossbritannien auch in den Strassen von Birmingham und var var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos öffentliche Strassen und Plätze. Ein Rechner vergleicht die Gesichter mit Fahndungsfotos. Stimmen die Gesichter zu 80 Prozent überein, alarmiert der Forschungen verdeutlicht werden. Zurzeit arbeiten 26 Forschungseinrichtungen daran, gesuchte Personen in einem Umkreis von 150 Metern mit Hilfe von GesichtsIrisund Aussenräumen wurde in den Medien der Londoner Vorort Newham besprochen. Dort überwachen rund um die Uhr mehr als 300 Kameras Damit die Kopfhaltung von Gefilmten oder die Lichtverhältnisse die Auswertung der Bilder und die PersonenIdentifizierung nicht stören, soll anstatt eines != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize D IE V IDEOÜBERWACHUNG IN DEN P RINTMEDIEN 69 4.2.10 Entwicklungstendenzen der Videoüberwachung Auf sondern auch mit einem immer dichter werdenden Netz von Kameras, die das öffentliche Leben überwachen. Diese steigende Verwendung der Videoüberwachung wird von drei parallel verlaufenden, technischen Entwicklungstendenzen begründet. Auch hier sind die gesammelten Artikel Schweizerischer Printmedien wieder von grosser Nützlichkeit. »SonntagsZeitung« berichtete in diesem Zusammengang von einem Videoüberwachungssystem, das von Siemens Forschern entwickelt wurde, um Schwachstellen der biometrischen Gesichtserkennung auszumerzen. zweidimensionalen Videobildes eine dreidimensionale Aufnahme als Grundlage genommen werden. Das System soll auf diese Weise ebenfalls merken, ob vor ihm Bewegungsanalysen zu identifizieren. »Noch in diesem Jahr soll nach Angaben der Darpa ein erster Prototyp Feldversuchen unterzogen werden«, schrieb die die automatische Verhaltenserkennung. Der Aufwand, der in dieser Hinsicht betrieben wird kann an dem Projekt »humanID« der USBehörde für militärische ein Mensch steht oder ob eine Fotografie vorgehalten wird (Sonntagszeitung 2.3.2003: 121). Als Beispiel bereits realisierter automatischer Videosysteme in öffentlichen der Grundlage der erwähnten Zeitungsartikel ist in Zukunft nicht nur grundsätzlich mit einem Ausbau der Anwendungsmöglichkeiten visueller Überwachung zu rechnen, Eine erste Entwicklungstendenz der Videoüberwachung liegt in der ÜberwachungsAutomatisierung. Bereits erwähnte Stichworte diesbezüglich betreffen die biometrische Gesichtserkennung, die Iriserkennung und
 
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var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos würden auf dem besagten Chip Personenund Streckendaten, die an einen Zentralcomputer übermittelt und dort für die monatliche Rechnung bearbeitet würden durch Überwachungskameras zukünftig eine Generalisierung der personenspezifischen Überwachung in öffentlichen Räumen erlauben könnte (Von Matt 7.9.2003: 7). Die personenspezifische visuelle in einem mit Digitaltechnik voll gestopften Modellhaus erprobt, mit dem das vollautomatische Wohnen schmackhaft gemacht werden soll (Wiedler 2.10.2000: 75). die Schweizer Netzbetreiber bereits heute die Details jeder elektronischen Übermittlung während sechs Monaten in Datenbanken speichern und Ermittlungsbehörden in Verdachtsfällen kommen durch die steigende Verwendung von elektronischen Kundenkarten auch immer weiterreichende ÜberwachungsMöglichkeiten des Einkaufund Reiseverhaltens (Hamann/Rohwetter 18.11.2004: 23). Laut einem Eine zweite Entwicklungstendenz der Videoüberwachung betrifft die Kombination unterschiedlicher Überwachungsmittel. In diesem Zusammenhang sei exemplarisch auf das Sicherheitskonzept der »intelligenten FBI Lauschsystem »Carnivore«, das den Internetund EMail Verkehr direkt beim Provider kontrolliert, noch weiter ausgebaut (Läubli 31.12. 2001: 40). Dazu Überwachung könnte in Zukunft auch in Verbindung mit der (Mobil) Telefonüberwachung (Buchbinder 5.12.2002: 9) gebracht werden. Laut der »Sonntagszeitung« müssen (Niederberger 4.12.1998: 35). var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; Bezugnehmend auf die USA wurde in den Medien auch die Problematik biometrischer Pässe diskutiert, die zusammen mit der automatischen Gesichtserkennung Bericht des »TagesAnzeigers« arbeiten die SBB auch an dem Projekt, durch Chipkarten den öffentlichen Verkehr einfacher benutzbar zu machen. Erfasst aufs Internet, jede Faxnachricht sowie jede EMail und SMS (Zihlmann 9.6.2002: 119–121). In den USA ist die Kommunikationsüberwachung durch das != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize 70 D IE V IDEOÜBERWACHUNG ÖFFENTLICHER R ÄUME Manchester automatische Gesichtserkennungssysteme eingesetzt (Graham/Woods 2003). übergeben. Erfasst werden auf der Grundlage des Bundesgesetzes zur Überwachung des Post und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) alle Telefonund Handygespräche, jeder Zugriff Kritiker einen Big Brother, der alles über die gläsernen Autofahrer weiss (Jäggi 3.10.1996: 78). Die Verbindungen unterschiedlicher Technologieformen wird auch Strasse« verwiesen. Der Verkehr soll dabei durch den Einsatz von Software und Verkehrstelematik sicherer und flüssiger gemacht werden. Gleichzeitig wittern
 
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Videoüberwachung aus Printmedien konnte nicht nur das Potential von Überwachungskameras sowie deren Einsatzmöglichkeiten verdeutlicht werden. Es wurde ebenfalls möglich, unterschiedliche drittens häufig von einem Zusammenschluss unterschiedlicher Videosysteme begleitet. Auf diese Weise können räumlich immer ausgedehntere Überwachungssysteme von einer zentralen Kontrollinstanz durch Überwachungskameras ist dabei stärker ausgeprägt. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit werden vor allem die Möglichkeiten und Grenzen dieses Typus letztgenannten vermehrt auch um eine Veränderung der Nutzung und Wahrnehmung öffentlicher Räume. Vor allem der symbolisch bedingte Versuch einer Raumaneignung Kameras zur Innenstadtüberwachung und zur Überwachung von Massenveranstaltungen oder öffentlichen Verkehrsmitteln einen stärkeren normativen Ansatz. Es geht also bei den unterschiedlichen Intentionen hinter der Videoüberwachung, das heisst, unterschiedlichen Absichten, die Videoüberwachung als Instrument der Raumkontrolle einzusetzen. Während beispielsweise die meisten eingesehen und kontrolliert werden. In Bezug auf die Problematik der Videoüberwachung als Instrument der Raumaneignung kann ferner gesagt werden, dass Kameras als punktueller Gebäudeund Diebstahlschutz nur sehr bedingt darauf ausgerichtet sind, das öffentliche Leben zu überwachen und zu beeinflussen, verfolgen auch von den Raumbenutzern wahrgenommen wird, muss bezweifelt werden. 4.3 Schlussfolgerungen und Ausblick Anhand einer umfangreichen Sammlung von Artikeln zur sich durch die technische Weiterentwicklung der Videoüberwachung immer weiter reichende Möglichkeiten der visuellen Kontrolle öffentlicher Räume ergeben. Bereits durch die räumliche Logiken der Videoüberwachung aufzuzeigen. Die vorgenommene Unterscheidung einer punktuellen, einer linearen und einer Flächenlogik der Überwachung ist im Hinblick auf die Problematik der Videoüberwachung als Instrument der Raumaneignung von grosser Bedeutung: Die unterschiedlichen räumlichen Logiken der Überwachung entsprechen ebenfalls != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize D IE V IDEOÜBERWACHUNG IN DEN P RINTMEDIEN 71 Die Kombination unterschiedlicher Überwachungsmittel wird der Videoüberwachung var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; Digitalisierung der meisten Kamerasysteme hat in dieser Hinsicht ein kleiner Quantensprung stattgefunden. Ob diese Verbesserung der Möglichkeiten visueller Überwachung allerdings var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos
 
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dass selbst Kameras als Eingangskontrolle oder Aussenhautüberwachung privater Gebäude gewisse Auswirkungen auf öffentliche Aussenräume haben können (z.B. Kapitel 9.4 und 9.5). var currentZoom = parent.ltop.currentZoom; if(currentZoom != undefined) document.body.style.zoom=currentZoom/100; var currentpos, timer; function initialize() { timer=setInterval(scrollwindow(),10); } function sc(){ clearInterval(timer); } function scrollwindow() { currentpos=document.body.scrollTop; window.scroll(0, currentpos); if (currentpos != document.body.scrollTop) sc(); } document.onmousedown=sc document.ondblclick=initialize 72 D IE V IDEOÜBERWACHUNG ÖFFENTLICHER R ÄUME weiterverfolgt. Es wird aber auch gezeigt,
 

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